--> -->
10.09.2012 | (rsn) – Beim Giro d’Italia war es Ryder Hesjedal (Garmin-Sharp), der Joaquim Rodriquez (Katusha) im abschließenden Zeitfahren der Rundfahrt noch vom Siegessockel herunterstieß. Bei der Vuelta a Espana musste sich der Katalane, der lange Zeit der Dominator war und bereits wie der sichere Sieger aussah, einem fulminant auftrumpfenden Rückkehrer Alberto Contador (Saxo Bank-Tinkoff Bank) geschlagen geben. Und auch sein Landsmann Alejandro Valverde (Movistar) schlich sich noch am Katusha-Kapitän vorbei.
Ein spanisches Trio auf dem Siegerpodest in Madrid – so hatten sich die Organisatoren ihre Rundfahrt durch (Nord-)Spanien vorgestellt. Doch es war eine andere Vuelta als in den vergangenen Jahren: keine endlosen Fahrten über sechsspurige Autobahnen, keine tristen und grauen Landschaftsbilder.
Stattdessen präsentierte sich die Vuelta mit einer spektakulären Streckenführung, bezaubernden Küstenbildern und ganz nebenbei auch noch mit einem spannenden Kampf um das Rote Trikot. Das sicherte sich Alberto Contador mit einem epischen Soloritt auf dem 17. Tagesabschnitt, als er 51 Kilometer vor dem Ziel den bis dato führenden Rodriguez am Collado la Hoz (2. Kat.) völlig unerwartet attackierte.
„Dieser Sieg war für mich so emotional wie bei meiner Rückkehr nach der Gehirnoperation im Jahr 2005. Diese Vuelta war ein großer Erfolg für den Radsport", sagte Contador, der zum zweiten Mal nach 2008 die Spanien-Rundfahrt gewann. „Ich hatte so einen großen Druck und jetzt fühle ich mich wie befreit", fügte der 29-Jährige an.
Rodriguez hatte dagegen schlichtweg einen schlechten Tag erwischt – und sich auch noch verpokert: „Ich hatte auf die Hilfe der Movistar-Mannschaft in der Abfahrt spekuliert, aber diese Hilfe gab es nicht", sagte der 33-Jährige.
Noch am Abend hatte der Katalane den Rundfahrt-Sieg abgehakt: „Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. So ist der Sport. Die Etappe nach Fuenté De wird in die Geschichte eingehen und ich bin stolz, ein Teil davon zu sein”, so Rodriguez. „Die Rundfahrt habe ich verloren.“
Dass Rodriguez hinauf zum spektakulären Anstieg der Bola del Mundo aber sowohl Contador als auch Valverde deutlich distanzierte, unterstrich nur seinen Kampfgeist. Am Ende verpasste er den zweiten Platz im Gesamtklassement gerade einmal um 21 Sekunden. Und wer weiß, vielleicht setzt sich Rodriguez schon in zwei Wochen bei der WM im niederländischen Maastricht die Krone auf.
Ganz sportlich zeigte sich der Katusha-Kapitän auch gegenüber seinem Landsmann: „Contador hat gezeigt, dass er der Stärkste ist und das stärkste Team hat.“ Doch war das wirklich so? Zwei Wochen lang dominierte Rodriguez scheinbar nach Belieben, war von Contador auch in den steilsten Rampen des Cuitu Nigru nicht zu distanzieren.
„Ich war in den letzten drei Wochen nicht immer in Bestform. Es hat mir nicht gut getan, sechs Monate keine Rennen bestritten zu haben. Das war ein Nachteil", gab Contador zu. Ein Nachteil hatte auch Valverde in Kauf zu nehmen. Auf der 4. Etappe verlor der Movistar-Kapitän trotz aller Anstrengungen nach einem Sturz auf der Anfahrt zur Estación de Valdezcaray 55 Sekunden auf seine ärgsten Widersacher.
Die die Sky-Mannschaft attackierte just in jenem Moment, in dem Valverde auf der Straße lag. In Madrid fehlten dem Mann aus Las Lumbreras gerade mal 1:16 Minuten auf Contador. Vielleicht hätte sogar Valverde die Rundfahrt die Rundfahrt gewonnen. Eines steht fest: Der Vuelta ist es gelungen, trotz der Dominanz der Spanier der Tour de France in diesem Jahr die Show zu stehlen.
Leipzig/Valkenburg (dapd) - Mit der Zielsetzung von zwei Medaillengewinnen geht Tony Martin (Omega Pharma-QuickStep)in die am Sonntag beginnende Straßen-WM. Im dapd-Interview erklärt der Zeitfahrwel
(rsn) – Mit den beiden Deutschen Patrick Gretsch und Roger Kluge tritt der niederländische Zweitdivisionär Argos-Shimano am Sonntag im 53,2 Kilometer langen WM-Teamzeitfahren von Sittard/Geleen na
(rsn) – Offiziell hat Alberto Contador (Saxo Bank – Tinkoff Bank) in seiner Karriere bisher fünf große Rundfahrten gewonnen. Als der 29 Jahre alte Spanier am Sonntag in Madrid die Ziellinie übe
(rsn) – Mit seinem fünften Etappensieg hat John Degenkolb (Argos-Shimano) am Sonntag einen neuen Vuelta-Rekord aufgestellt. Kein Deutscher war bisher im Verlauf einer Spanien-Rundfahrt erfolgreiche
Düsseldorf/Madrid (dapd/rsn) - Alberto Contador (Saxo Bank-Tinkoff Bank), Alejandro Valverde (Movistar) und Joaquim Rodriguez (Katusha) haben die 67. Vuelta a Espana zu einer rein spanischen Angeleg
(rsn) – Es war noch mal eine echte Energieleistung, die John Degenkolb (Argos-Shimano) zum Abschluss der 67. Vuelta a Espana zeigte. Mit einem langen Sprint ließ der Erfurter nach 115 Kilometern be
So abgekämpft, müde und am Ende ihrer Kräfte hat man Rad-Profis selten gesehen. Ohne die Hilfe ihrer Betreuer wären einige am Samstag nach Überquerung der Ziellinie auf dem Bola del Mundo (2247
Madrid (dapd). Der deutsche Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin hat seinen Ausstieg bei der 67. Spanien-Rundfahrt mit der Vorbereitung auf die am 16. September beginnende Straßenrad-WM in Valkenburg beg
(rsn) – Ob mit Alberto Contador (Saxo Bank – Tinkoff Bank) auch der stärkste Fahrer die 67. Vuelta a Espana gewonnen hat, darf diskutiert werden. Letztlich sicherte sich der Madrilene dank eines
(rsn) - Simon Clarke (Orica-GreenEdge) hat Radsportgeschichte geschrieben. Als zweiter Australier sicherte sich der 26-Jährige das Bergtrikot einer der drei großen Grand-Tours. Das schaffte vorher n
(rsn) - Alberto Contador (Saxo Bank - Tinkoff Bank) geriet auf den letzten beiden steilen Kilometern der Bergankunft am Bola del Mundo mächtig ins Wanken. Weder dem Angriff von Joaquim Rodriguez (Kat
(rsn) - Alberto Contador (Saxo Bank - Tinkoff Bank) hat den Gesamtsieg bei der 67. Vuelta a Espana praktisch in der Tasche. Zwar konnte der Spanier auf den letzten beiden steilen Kilometern des Bola d
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zw
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus