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08.09.2012 | (rsn) – Die Vuelta ist bereit für den großen Showdown. Am Samstag steigt die letzte große Bergetappe mit der Ankunft auf dem Bola del Mundo. Alles spricht für Alberto Contador (Saxo Bank – Tinkoff Bank), der mit 1:35 Minuten Vorsprung auf die vorletzte Etappe geht. Doch auch der Spanier weiß. „Es wird die letzte große Schlacht werden.“
In der Form der vergangenen Tage sollten Contador die drei Berge der 1. Kategorie sowie der elf Kilometer lange und im Schnitt 8,6 Prozent steile, 2247 Meter hohe Schlussanstieg der Ehrenkategorie vor keine größeren Probleme stellen. Zumal es nicht am Pistolero ist, beim Heimspiel in der Nähe von Madrid in die Offensive zu gehen. „Ich muss einfach abwarten“, stellte er klar.
Dass die Konkurrenz abwarten wird, davon geht Contador nicht aus. Valverde muss 1:35 Minuten aufholen, Rodriguez, der die Vuelta lange Zeit anführte, gar 2:21 Minuten. Dennoch scheint der Saxo Bank-Kapitän eher einen Angriff von Rodriguez zu erwarten. „Ich denke, dass Katusha alles dafür tun wird, um Rodriguez zum Gewinner zu machen“; so Contadors Prognose. Die Gelegenheit zur Attacke werden vor allem die letzten 3,3 Kilometer bieten, auf denen Steigungsprozente von über 20 Prozent zu meistern sind. "Die Schlusskilometer sind schwerer als der Anstieg beim Cuitu Negru", weiß Contador.
Valverde, der durch Zeitgutschriften vom Vortag näher an Contador heranrücken konnte, erwartet ebenfalls einen schweren Tag. Auch er gibt sich martialisch und spricht vom „letzten Krieg“, der am Samstag ansteht. Große Hoffnungen auf den Gesamtsieg macht sich der Movistar-Kapitän allerdings nicht. „Mit einem Gesamtführenden Alberto Contador ist es eigentlich ausgeschlossen, um an eine Verbesserung in der Gesamtwertung zu denken“, so der Gesamtzweite, der aber auch auf den bis dato verrückten Vuelta-Verlauf verwies.
„Warum sollte das Podium da nicht noch mal durchgemischt werden?“, so Valverde, der dabei aber eher an die Plätze zwei und drei dachte, denn ihm im Nacken sitzt Rodriguez, mit nicht mal einer Minute Rückstand. „Ich bin aber nun etwas beruhigter, da ich durch die Bonifikationen vom Vortag etwas mehr Vorsprung auf Purito habe. Ich bin mit der Lage der Dinge auf jeden Fall sehr zufrieden, das Podium scheint sicher.“
Rodriguez hat ebenfalls die Hoffnung aufgegeben, Contador doch noch einmal überholen zu können. „Mir geht es am Samstag um den Etappensieg am Bola del Mundo. Zudem will ich auch alle Sonderwertungen gewinnen“, wird sich der Katalane nur auf den Tageserfolg konzentrieren. Oder plant er doch einen ähnlichen Coup, wie er Contador am Mittwoch gelang? Bei dieser Vuelta ist jedenfalls alles möglich.
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