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03.01.2012 | (rsn) - Winterzeit ist Wechselzeit. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich auf dem Transfermarkt einiges getan. Um Sie zum bevorstehenden Saisonbeginn auf den aktuellsten Stand zu bringen, stellt Radsport News die 18 WorldTeams vor und beurteilt Stärken und Schwächen der einzelnen Mannschaften.
Teil 2: Astana
Mit elf Siegen konnte der kasachische Rennstall den Abgang von Alberto Contador rein zahlenmäßig zwar einigermaßen kompensieren. Wirklich spektakuläre Ergebnisse waren allerdings die Ausnahme. Deshalb rüstete Teammanager Giuseppe Martinielli den Kader für die Saison 2012 mächtig auf. Dabei dachte der Italiener offenbar nicht nur an den kurzfristigen Erfolg, sondern achtete bei der Anwerbung neuer Fahrer auch auf Jugend und Entwicklungsfähigkeit. Insgesamt umfasst der Astana-Kader 28 Fahrer, den Großteil stellen die Kasachen um Routinier Alexander Winokurow mit zwölf Athleten.
Kommen und Gehen: Gleich zehn Fahrer mussten das Team im Winter verlassen. Einen größeren sportlichen Verlust bedeutete dabei nur der Weggang des Australiers Allan Davis. Der WM-Dritte von 2010 blieb im vergangenen Jahr allerdings sieglos, so dass selbst dieser Verlust zu verschmerzen sein dürfte. Mit Davis zum neuen GreenEdge-Team wechselten dessen Landsmann Simon Clarke und der Litauer Tomas Vaitkus. Nach nur einem Jahr verlässt der Franzose Remy Di Gregorio den WorldTour-Rennstall und kehrt in seine Heimat zu Cofidis zurück.
Während der 38-jährige Oldie Andrej Mizourov keinen neuen Vertrag mehr bekam und immerhin noch beim iranischen Continental-Team Tabriz unterkam, suchen der Spanier Josep Joufre und der Kasache Maxim Gourov noch ein neues Team. Der Italiener Mirco Lorenzetto, der Slowene Gorazd Stangelj und der Kasache Roman Kirejev haben allesamt ihre Karrieren beendet.
Die neun Zugänge stellen demgegenüber eine deutliche Verstärkung dar. Vor allem die Fraktion der Rundfahrer wird durch den Slowenen Janez Brajkovic (Radioshack), 2010 Gewinner der Dauphiné, deutlich aufgewertet. Mit dem Belgier Kevin Seeldrayers (QuickStep) stößt ein weiterer talentierter Kletterer zum Team. Aber auch in den Sprints hat Martinelli sein Team mit dem Slowenen Borut Bozic (Vacansoleil-DCM) und dem Italiener Francesco Gavazzi (Lampre-ISD) ordentlich verstärkt. Beide sind allerdings keine lupenreinen Sprinter, sondern können auch bei mittelschweren Eintagesrennen Spitzenplatzierungen herausfahren. Speziell für solche Rennen wurde der junge Italiener Simone Ponzi (Liquigas) unter Vertrag genommen. Komplettiert wird die Riege der Neuzugänge durch den Italiener Jacobo Guarnieri (von Liquigas-Cannondale), den erfahrenen Kasachen Dmitriy Muravyew (RadioShack), dessen Landsmann Dmitriy Gruzdev (Neo-Profi) sowie den Russen Egor Silin (Katjuscha).
Die Kapitäne: Auch wenn Oldie Alexander Winokurow in seiner wohl nun endgültig letzten Profi-Saison die Kapitänsrolle in den großen Rennen noch einmal in Anspruch nehmen will, sitzen dem 38-Jährigen die jungen Klassementfahrer im Nacken. Mit Brajkovic, dem Kroaten Robert Kiserlovski, 2010 Zehnter beim Giro, und dem Tschechen Roman Kreuziger, Sechster beim Giro 2011,stehen drei hoch talentierte Rundfahrtspezialisten im KAder. Dazu kommt noch der Schwede Fredrik Kessiakoff, Gewinner der Österreich-Rundfahrt 2011. Außerdem darf man auf den Rückkehrer Andrei Kashechkin gespannt sein. Der Kasache war bereits im Herbst zu Astana gewechselt, konnte bisher aber die Erwartungen noch nicht erfüllen.
In den Sprints werden die Neuzugänge Bozic und Gavazzi die Hauptdarsteller, auch wenn beide keine ausgesprochenen Siegfahrer sind. In den mittelschweren Klassikern könnten die beiden ebenfalls zum Zug kommen. Siege sind aber eher Ponzi zuzutrauen. Bei den topografisch schweren Eintagesrennen ruhen die Hoffnungen auf den Rundfahrern um Winokurow und Kreuziger.
Der Geheimtipp: Bei Liquigas-Cannondale hat Jacobo Guarnieri 2011 seine bisher schwächste Profi-Saison absolviert. Gut möglich, dass dem 24 Jährigen nach drei Jahren beim italienischen WorldTour-Team der Tapetenwechsel gut tun wird. Bei Astana wird Guarnieri, der seine Stärken im Sprint hat, viele Freiheiten erhalten. Die erste Gelegenheit wird sich für den Italiener bereits bei der Tour Down Under bieten. In guter Form und mit dem nötigen Selbstvertrauen ausgestattet, könnte Guarnieri bei kleineren Rundfahrten oder auch den mittelschweren italienischen Eintagesrennen um den Sieg mitfahren.
Stärken- und Schwächen: Auch wenn ein ausgesprochener Sieggarant fehlt: Bei den Rundfahrten hat Astana wohl die meisten Optionen aller WorldTour-Teams. Ein knappes Dutzend Fahrer kann zumindest bei einwöchigen Rundfahrten unter den besten Fünf landen. Im Sprint- und Klassikerbereich ist die Mannschaft dagegen nur durchschnittlich besetzt. Gavazzi und Bozic sind zuverlässige Ergebnislieferanten, aber auch nicht mehr. Bei den Klassikern wäre sogar ein Platz unter den ersten Zehn schon als großer Erfolg zu werten, nimmt man einmal Rennen wie Lüttich-Bastogne-Lüttich aus, das vor allem dem zweifachen Sieger Winokurow liegt.
Prognose: In den Rundfahrten wird Astana vorne mitmischen, wenn auch die Anzahl an Tagessiegen überschaubar sein dürfte – dafür hat das Team zu wenige Etappenjäger. Im Klassement werden Brajkovic, Kreuziger, Winokurow und Co. zahlreiche Spitzenergebnisse herausfahren, auch wenn bei großen Rundfahrten die Siege an andere Fahrer gehen werden. Bozic und Gavazzi sind ordentliche Sprinter, aber auch nicht mehr.
Das Team 2012: Assan Bazayew, Alexsandre Dyachenko, Dmitriy Fofonov, Dmitriy Gruzdev, Maxim Iglinskiy, Valentin Iglinskiy, Andrei Kashechkin, Dmitriy Muravyev, Yevgeni Nepomnyachsniy, Sergey Renev, Alexandre Winokurow, Andrey Zeits (alle Kasachstan), Enrico Gasparotto, Francesco Gavazzi, Jacobo Guarnieri, Andrea Masciarelli, Simone Ponzi, Paolo Tiralongo (alle Italien)Andrij Grivko (Ukraine), Evgeni Petrov, Egor Silin (beide Russland), Roman Kreuziger (Tschechien), Tanel Kangert (Estland), Fredrik Kessiakoff (Schweden), Robert Kiserlovski (Kroatien), Janez Brajkovic, Borut Bozic (beide Slowenien), Kevin Seeldrayers (Belgien)
Zugänge: Janez Brajkovic, Dmitriy Muravyew (beide RadioShack), Francesco Gavazzi (Lampre), Borut Bozic (Vacansoleil), Simone Ponzi, Jacobo Guarnieri (beide Liquigas), Kevin Seeldrayers (QuickStep), Egor Silin (Katjuscha), Dmitriy Gruzdev (Neo)
Abgänge: Simon Clarke, Allan Davis, Tomas Vaitkus (alle GreenEdge), Remy Di Gregorio (Cofidis), Andrei Mizourov (Tabriz), Roman Kireyev, Gorazd Stangelj, Mirco Lorenzetto (alle Karriereende), Maxim Gourov, Jose Joufre, (beide Ziel unbekannt)
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