Vorschau 9. Settimana Internazionale

Formaufbau an allen Fronten

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Settimana Internazionale 2009

Foto: ROTH

24.03.2009  |  (rsn) - Auch wenn die 9. Settimana Internazionale Coppi e Bartali (24. - 28. März/Kat. 2.1) im Schatten der zeitgleich stattfindenden Vuelta Castilla y Leon steht, nutzen einige Spitzenfahrer die Rundfahrt zum Formaufbau. So wollen der Italiener Damiano Cunego (Lampre) sowie die beiden Australier Cadel Evans (Silence-Lotto) und Michael Rogers (Columbia) weiter an ihrer Form feilen. Der Schweizer Fabian Cancellara (Saxo Bank) will sich für die Kopfsteinklassiker in Schwung bringen und der Österreicher Christian Pfannberger (Katjuscha) bereitet sich auf die Ardennenklassiker vor. Patrik Sinkewitz (PSK Whirlpool), einer von fünf deutschen Startern, will sich für den Henninger-Turm-Nachfolger einfahren.

Die Strecke: Die fünftägige Rundfahrt beginnt am Dienstag mit einer zweigeteilten Etappe. Am Vormittag steht eine 81 Kilometer langes Flachstück, auf der die Sprinter zum Zuge kommen werden, auf dem Plan. Am Nachmittag folgt ein 14 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren, das zu einer ersten Selektion im Gesamtklassement führen wird. Die zweite Etappe wird dann vor allem im Finale recht hügelig. Allerdings verlaufen die letzten 20 Kilometer wieder bergab, so dass bis ins Ziel in Faenza vieles zusammenlaufen wird. Ebenfalls über welliges Terrain geht es am dritten Tag der Rundfahrt. Diesmal verlaufen die letzten Kilometer jedoch stetig bergan. Die Steigungsgrade halten sich jedoch in Grenzen, so dass wohl wieder eine größere Gruppe den Sieg unter sich ausmachen wird. Vielleicht kann sich auch der eine oder andere endschnelle Mann noch vorne halten. Während die Etappe am Vorschlusstag wieder zu einer Angelegenheit für die Sprinter wird, warten auf der Schlussetappe gleich sechs schwere Anstiege, der letzte acht Kilometer vor dem Ziel. Möglicherweise wird die Entscheidung über den Rundfahrtsieg erst am letzten Anstieg fallen.

Die Favoriten: Wer das Rennen gewinnen will, muss über gute Kletterfähigkeiten verfügen, aber auch eine gute Mannschaft fürs Teamzeitfahren hinter sich wissen. Das trifft auf die Australier Cadel Evans (Silence-Lotto) und Michael Rogers (Columbia), den Italiener Damiano Cunego (Lampre) und den Österreicher Christian Pfannberger (Katjuscha). Ob auch kletterstarke Fahrer aus kleineren Teams in die Entscheidung um den Gesamtsieg eingreifen können, hängt davon ab, wie sie sich im mannschaflichen Kampf gegen die Uhr schlagen werden.

In den Massensprints sind vor allem die Italiener Danilo Napolitano (Katjuscha), Francesco Chicchi (Liquigas), Enrico Rossi (Ceramica Flamina), Luca Paolini (Acqua e Sapone) und Alberto Loddo (Serramenti PVC) sowie der Neuseeländer Greg Henderson (Columbia-Highroad), aber auch der Leipziger Steffen Radochla (Elk Haus) zu beachten.

Die Etappen: 

24. März: Etappe 1a: Riccione - Riccione / 81,2 Kilometer
24. März: Etappe 1b:  Riccione - Misano Adriatico (MZF) / 14,3 Kilometer
25. März: Etappe 2:  San Lazzaro - Faenza / 182,1 Kilometer
26. März: Etappe 3:  Borgo San Lorenzo  - Serramazzoni / 163,4 Kilometer
27. März: Etappe 4: Massa Finalese - Finale Emilia  / 162,8 Kilometer
28. März: Etappe 5 / Scandiano  - Sassuolo / 178,5 Kilometer

Die Teams: Silence – Lotto, Lampre – NGC, Liquigas, Team Katusha, Team Saxo Bank, Team Columbia – High Road, LPR, Barloworld, Acqua & Sapone, CSF Group – Navigare, Amica Chips, Serramenti PVC Diquigiovanni, ISD, Ceramica Flaminia, Elk Haus, PSK Whirpool, Miche, Amore & Vita – McDonald’s, Centri della Calzatura, Adria Mobi, Nazionale Elettronica New Slot – Hadimec, Carmiooro – A-Style, Voralberg - Corratec

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