--> -->
12.03.2009 | (rsn) – Nach der Auftaktpleite haben die Sprinterteams auf der 2. Etappe der italienischen Fernfahrt Tirreno-Adriatico nichts anbrennen lassen. Über 177 Kilometer von Volterra nach Marina di Carrara siegte mit dem Italiener Alessando Pettachi (LPR) einer der zahlreichen Sprintstars im Feld. Der 35-Jährige aus La Spezia setzte sich auch dank der perfekten Vorarbeit seines Anfahrers Lorenzo Bernucci im Massensprint vor seinem Landsmann Daniele Bennati (Liquigas) und dem Spanier Koldo Fernandez (EUS) durch.
Der französische Auftaktsieger Julien El Fares (Cofidis) verteidigte sein blaues Führungstrikot. Er lieggt jetzt mit jeweils 15 Sekunden vor Petacchi und Bennati. „Es ist eine Ehre für mich, dieses Trikot tragen zu dürfen“, sagte der 23-Jährige nach dem Rennen. „Ich fahre hier ohne Druck, denn mein Team kam nicht hierher, um das Trikot zu gewinnen.“
Wie schon am Vortag probierten auch diesmal zwei Ausreißer ihr Glück. Der Polnische Meister Marcin Sapa (Lampre) attackierte nach 20 Kilometern und erhielt schnell Gesellschaft vom Italiener Ermanno Capelli (Fuji-Servetto). Das Duo fuhr einen Maximalvorsprung von knapp fünf Minuten heraus und hatte davon zu Beginn der 32 Kilometer langen Schlussrunde von Marina di Carrara noch 3:28 Minuten übrig behalten.
Im Feld hatte zwischenzeitlich ein Sturz für Aufregung gesorgt, in den unter anderem der Schwede Thomas Lövkvist (Columbia-Highroad), der Belgier Tom Boonen (Quick Step) und der Slowene Janez Brajkovic (Astana) verwickelt waren. Lövkvist und Boonen, der später noch ein zweites Mal ebenso wie El Fares zu Fall kam, konnten das Rennen fortsetzen, Brajkovic musste dagegen aufgeben.
An der Spitze löste sich Capelli im vorletzten Anstieg von seinem Fluchtgefährten und wehrte sich zunächst tapfer gegen das von LPR angeführte Feld. Aber rund 15 Kilometer vor dem Ziel wurde auch er von der heranjagenden Meute gestellt. Zahlreiche Sprinter wie der Brite Mark Cavendish (Columbia Highroad) mussten im letzten Anstieg reißen lassen und konnten nicht mehr in den Zielsprint eingreifen. Im Sturzpech war auch Bennati, der im Finale auf dem Asphalt landete und entscheidende Kräfte bei seiner Aufholjagd opfern verlor.
Milram-Kapitän Linus Gerdemann kam sturzfrei mit mehreren seiner Teamkollegen ins Ziel und verlor im Gesamtklassement keine Zeit. „Wir waren im Schlussanstieg mit Linus , Fabian Wegmann und Peter Velits in der Spitze vertreten, leider lief es dann in der Abfahrt wieder zusammen“, so Milrams Sportlicher Leiter Christian Henn nach dem Rennen. „Peter Wrolich, Johannes Fröhlinger und Björn Schröder haben dann noch einmal alles versucht, aber die Sprinterteams waren im Finale zu aufmerksam. Unsere Fahrer für das Gesamtklassement waren heute insgesamt sehr wachsam und immer vorne dabei.“
Eine ausführliche Übersicht über den Etappenverlauf finden Sie in unserem Live-Ticker.
18.03.2009Ciolek fehlte der letzte Biss(rsn) - Eine solche Generalprobe für Mailand-San Remo hätte Gerlad Ciolek (Milram) auch gerne hingelegt: Aber am letzten Tag von Tirreno-Adriatico fehlte dem 22-Jährigen beim Sieg seines Sprinter-
(rsn) - Am Schlusstag von Tirreno-Adriatico konnte Mark Cavendish doch noch seinem Ruf gerecht werden, der zur Zeit schnellste Sprinter der Welt zu sein. Auf der Abschlussetappe über 169 Kilometer v
17.03.2009Scarponi gewinnt 44. Tirreno-Adriatico(rsn) - Mark Cavendish (Columbia-High Road) hat die 169 Kilometer lange Schlussetappe der Fernfahrt Tirreno-Adriatico gewonnen. Auf dem Kurs von San Benedetto del Tronto siegte der Brite nach toller V
(sid) - Der britische Olympiasieger Geraint Thomas hat sich bei seinem Sturz am vergangenen Sonntag bei der Fernfahrt Tirreno-Adriatico einen Nasenbeinbruch und den Bruch eines Beckenknochens zugezoge
16.03.2009Italiener fahren Klöden aus dem Blauen Trikot(rsn/dpa) - Bei der Fernfahrt Tirreno-Adriatico konnte sich Andreas Klöden nur einen Tag an seinem blauen Führungstrikot erfreuen. Auf der 235 Kilometer langen Königsetappe von Civitanova Marche na
15.03.2009Klöden will zweiten Tirreno-Triumph (rsn) – Nach drei Stürzen an den vorangegangenen Tagen konnte Andreas Klöden nach dem Zeitfahren des Tirreno-Adriatico strahlen. Der Astana–Kapitän, als Gesamtachter ins Rennen gegangen, fuhr a
15.03.2009Das wird ein harter Kampf um den Gesamtsieg(rsn) – Mein Ziel, die Top Ten, habe ich heute knapp verpasst. Dennoch kann oder muss ich mit meiner Platzierung im Zeitfahren zufrieden sein. Ich denke, für meine jetzige Verfassung war das schon
15.03.2009Klöden nach souveränem Zeitfahrsieg im Blauen Trikot(rsn/dpa) – Andreas Klöden hat nach der 5. Etappe der Fernfahrt Tirreno-Adriatico beste Chancen, seinen Gesamtsieg aus dem Jahr 2007 zu wiederholen. Der Astana-Kapitän gewann das 30 Kilometer lang
15.03.2009Tirreno: Deutsches Trio mit guten Chancen im Zeitfahren(rsn) – Für den Zeitfahrweltmeister ist die Sache klar: Andreas Klöden wird am heutigen Sonntag das anspruchsvolle Zeitfahren des 44. Tirreno-Adriatico gewinnen. „Mein Tipp:1. Klöden“, progno
14.03.2009Rodriguez triumphiert erneut am Montelupone(rsn) – José Joaquin Rodriguez (Caisse d’Epargne) hat die 4. Etappe der italienischen Fernfahrt Tirreno-Adriatico gewonnen. Der 29-jährige Spanier sicherte sich seinen ersten Saisonsieg nach 171
13.03.2009Farrar schafft gegen Cavendish die Sensation(rsn) – Tyler Farrar (Garmin-Slipstream) hat der versammelten Sprintelite auf der 3. Etappe der Fernfahrt Tirreno-Adriatico ein Schnippchen geschlagen. Der 24-jährige US-Amerikaner fing im erneut
13.03.2009Favoritenstürze wegen enger Gassen(rsn) – Nach nur zwei Etappen der Fernfahrt Tirreno-Adriatico haben einige Kandidaten für das Gesamtklassement bereits saftige Zeitabstände kassiert. Schuld daran sind die engen Straßen, die beso
13.01.2026Toursiegerin Ferrand-Prévot will 2026 noch mehr gewinnen (rsn) - Pauline Ferrand-Prévot hat die Titelverteidigung bei der Tour de France Femmes als großes Saisonziel ausgegeben. Auf dem Weg dorthin absolviert die Französin ein im Vergleich zu 2025 abgesp
13.01.2026Van Aert will vom “Omloop bis Paris-Roubaix in Bestform sein“ (rsn) – Keine zwei Wochen nach seinem Knöchelbruch, den er sich beim Zilvermeecross zugezogen hatte, ist Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) wieder zurück auf dem Rad und trainiert derzeit mit
13.01.2026Jorgenson zielt voll auf die Ardennen und lässt das Pflaster aus (rsn) – Matteo Jorgenson wird trotz seiner dort sehr starken Auftritte in den vergangenen drei Jahren in der neuen Saison einen Bogen um die flämischen Kopfsteinpflasterklassiker machen und seinen
13.01.2026Brennan startet bei Tour Down Under in ein Jahr mit illustrem Kalender (rsn) – Wenn in der kommenden Woche mit der Tour Down Under die WorldTour-Saison 2026 beginnt, wird sofort ein junger Mann im Fokus stehen, der der große Shootingstar des Radsportjahres 2025 war: M
13.01.2026Vingegaard: “Glaube, dass ich nach Giro bei Tour noch besser sein kann“ (rsn) – Jonas Vingegaard hat im Rahmen der Teampräsentation von Visma – Lease a Bike am Dienstag in La Nucia in der Nähe von Calpe an der spanischen Costa Blanca offiziell bestätigt, worüber i
13.01.2026Valencia-Rundfahrt: Erstmals seit 2021 wieder mit Einzelzeitfahren (rsn) – Erstmals seit fünf Jahren wird die Valencia-Rundfahrt (2.Pro) wieder ein Einzelzeitfahren im Programm haben. Wie die Organisatoren des fünftägigen Etappenrennens durch Südspanien ankünd
13.01.2026Bourlat nach Fusion: “Wir sind jetzt finanziell besser aufgestellt“ (rsn) – Mit 30 Fahrern wird das fusionierte Team Lotto – Intermarché in die Saison 2026 starten. Mit dabei sind auch die beiden Deutschen Jonas Rutsch und Georg Zimmermann, die am Montag am Medie
13.01.2026Mit “Underdog Spirit“ in eine sorgenfreie Saison? (rsn) – Eine sportlich mittelprächtige Saison mit einigen Nebengeräuschen liegt hinter Jayco – AlUla. 19 Siege – darunter immerhin auch drei Grand-Tour-Etappen und vier weitere Erfolge auf der
13.01.2026Van Kerckhove wird 2027 Profi bei Visma – Lease a Bike (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
12.01.2026Almeida: “Ziel ist es, den Giro zu gewinnen“ (rsn) – Joao Almeida nimmt im Jahr 2026 den Giro d’Italia als alleiniger Kapitän der UAE – Emirates – XRG-Mannschaft in Angriff. Im Interview mit der italienischen Tageszeitung Gazzetta dell
12.01.2026Zehn Tage nach Fuß-Fraktur: Van Aert trainiert wieder (rsn) - Zehn Tage nach seinem Sturz beim Zilvermeercross, bei dem er sich den Knöchel verstauchte und auch eine kleine Fraktur am Fuß zugezogen hat, trainierte Wout van Aert (Visma - Lease a Bike)
12.01.2026Mit Königstransfers zurück zu alter Stärke? (rsn) – Die größte Veränderung bei den Ineos Grenadiers zwischen den Saisons 2025 und 2026 geschah auf der Ebene des Managements: Geraint Thomas war 16 Jahre Rennfahrer im Team, gewann die Tour d