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18.07.2008 | Fast auf den Tag genau vor zehn Jahren erschütterte der Festina-Skandal (am 17. Juni 1998) den Radsport. Damals begehrten die Fahrer gegen die Vorwürfe und die manchmal rüden Polizeimethoden auf. Viele fühlten sich zu Unrecht verfolgt. Da war vieles nur Show, wie wir heute wissen!
In diesem Jahr sind alle viel stiller, man hat fast den Eindruck, sie fahren mit eingezogenen Köpfen durch die Gegend. Wie bei einem Gewitter, bei dem man hofft, der Blitze möge nicht einschlagen.
Die Angst fährt mit!
„Ich habe die Schnauze voll“, schimpft der deutsche Meister Fabian Wegmann. Vor zehn Jahren wurden so nicht selten die Fragen nach Doping beantwortet. Heute sind die Doper gemeint, die den Arbeitsplatz der Ehrlichen gefährden. Als die Meldung von der positiven A-Probe Riccos die Runde machte, sollen sich einige Profis gefreut haben, erzählt Hans-Michael Holczer vom Team Gerolsteiner.
Doch sind diejenigen, die sich über diese Nachricht freuen, auch unschuldig? Viele Kollegen hier im Pressesaal der Tour beantworten diese Frage inzwischen mit einem lauten „Nein!“.
Das Misstrauen fährt mit!
Wir alle, die auf eine Bewusstseinsänderung nach den Dopingskandalen der letzten Jahre gehofft hatten, wurden bitter enttäuscht. Jetzt haben die Verantwortlichen der Tour das Heft in die Hand genommen. Sie wissen, dass ihr Rennen nur so zu retten ist, weil sonst ihre Einnahmequellen versiegen würde. Aus diesem Grund hat auch bei den meisten Teams ein Umdenken eingesetzt, die sich in der „Gesellschaft für sauberen Radsport“ zusammengefunden haben. Können sie gemeinsam die Wende schaffen?
Ja, auch ein bisschen Hoffnung fährt mit!
23.07.2008In L´Alpe d’Huez zeigt die Tour ihr mitreißendes GesichtNiemand kann sich Alpe d´Huez entziehenMenschen, Menschen, nichts als Menschen. Hexen, Männer in Plastikwindeln verkleidet, Teufel und Engel, Holländer, viele Holländer! Wohnmobile und Zelte!Alpe
Nach dem Rennen ist vor dem Rennen! Das gilt bei den Bergankünften der Tour. Sobald der letzte Radprofi oben angekommen ist, geht die gefährliche Jagd der Begleitfahrzeuge bergab. Jeder will so s
19.07.2008Die Tour klopft an die Tür der AlpenIn Nimes startete die Tour de France heute Mittag auf Meereshöhe. Da war noch nichts von den Alpen-Riesen zu sehen, die auf die Fahrer in den kommenden Tagen warten. Mit leichtem Schiebewind durchque
17.07.2008Die Angst fährt immer mitDer Unfall in Foix schockt uns alle! Vier Personen, darunter zwei Kinder, wurden von einem Begleitfahrzeug angefahren. Die Angst fährt bei allen mit, die mit ihren Fahrzeugen auf der Tourstrecke unt
16.07.2008Ein Café im VillageEine der tollsten Einrichtungen der Tour ist das Village, das Städtchen! Es befindet sich in unmittelbarer Nähe des Starts und ist DER Treffpunkt vor dem Rennen (siehe Video).Im Village tummelt sich
14.07.2008Nicht immer hautnah dabeiBei der Tour hautnah dabei. Auge in Auge mit den Stars. Das ist nicht immer so. Heute zum Beispiel verfolgen die meisten Journalisten die Bergankunft in Hautacam nur vor dem Bildschirm. Auch nach dem
13.07.2008Miguel is callingViele Journalisten verfolgen die Tour ausschließlich im Pressesaal. Sie können manchmal nicht anders. Zum Beispiel, wenn sie die aktuelle Meldung über den Ausgang des Rennens schreiben müssen, o
Die Straßenränder sind gesäumt von Menschen, auf den Wiesen stehen Wohnmobile dicht an dicht. Am Anstieg nach Super Besse beweist die Tour, wie lebendig sie trotz aller Unkenrufe ist.Das Rennen leb
„Fermé! Geschlossen!“ Unmissverständlich macht mir der Polizist klar, dass ich an dieser Stelle nicht mehr auf die Strecke komme. Dabei habe ich den blauen Aufkleber auf der Windschutzscheibe, d
09.07.2008Eisbeine in CholetPressezentren sind meist in Sport- oder Messehallen, in Bürgerhäusern, Festzelten oder, wie am Dienstag in Cholet, in Eisport-Arenen untergebracht. „Patinoire“ (Eisbahn) heißt der Ort, der a
08.07.2008Ein Ritt auf dem Maschinen-Elefanten von NantesWir Journalisten kommen bei der Tour zwar viel rum, aber von Land und Leuten sehen wir wenig. Die Pressezentren liegen oft am Rande der Stadt oder wie in Nantes auf einer Insel in der Loire.Deshalb ko
Bushaltestellen haben während der Tour in der Bretagne ganz eigene Funktionen. Sie sind bis auf den letzten Platz gefüllt, obwohl wegen der gesperrten Straße kein Bus kommen wird. Geschützt vor de
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