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15.05.2024 | (rsn) – Für Fabio Jakobsen (dsm-firmenich – PostNL) ist der Giro d'Italia 2024 bislang einer zum Vergessen. Der 27-jährige Sprinter hat bei seinem Debüt bei der Italien-Rundfahrt bislang keine einzige Etappe in den Top 20 und nur eine innerhalb der ersten 100 Fahrer beendet. Auf der 11. Etappe erlebte er im Massensprint von Francavilla al Mare aber nun den vorläufigen Tiefpunkt: Noch bevor er zum Endspurt ansetzen konnte, landete der Niederländer hart auf dem Asphalt.
Eine durch eine Berührung der Schultern von Kaden Groves (Alpecin – Deceuninck) und Luke Lamperti (Soudal – Quick-Step) ausgelöste Kettenreaktion sorgte dafür, dass sich Madis Mihkels (Intermarché – Wanty) am Hinterrad von Stanislaw Aniolkowski (Cofidis) aufhängte und stürzte – genau vor die Vorderräder von Jakobsen und seinem Anfahrer Tobias Lund Andresen, die beide nicht mehr ausweichen konnten.
Beide schnellen Männer von dsm kamen glimpflich davon, trugen nur einige Schnittwunden und Hautabschürfungen davon – genau wie auch ihr 20 Kilometer zuvor gestürzter Teamkollege Kevin Vermaerke. Jakobsen wurde vorsichtshalber auch geröntgt, eine Fraktur konnte aber nicht festgestellt werden. "Die medizinische Abteilung des Teams wird die Jungs vor der morgigen Etappe nochmal untersuchen", heißt es in einer Pressemitteilung des niederländischen Rennstalls.
Was blieb war daher vor allem der Frust, auch in den vierten Massensprint des Giro nicht eingreifen zu können. "Ich habe mich heute besser gefühlt, als zu Beginn der Rundfahrt und ich dachte, dass wir wirklich ins Finale involviert sein könnten – was wir ja auch waren", sagte Jakobsen selbst.
"Ich denke, unsere Position war okay und wir waren in der Verlosung, um ein Ergebnis zu sprinten. Leider ist dann jemand vor uns gestürzt und Tobias und ich wurden darin verwickelt. Wir sind ziemlich hart gestürzt und ich bin etwas wund mit einigen Kratzern. Wir werden sehen, wie es über Nacht geht."
Am Donnerstag dürfte Jakobsen mit dem Ausgang der 12. Etappe, die über einige steile Rampen im Hinterland von Ancona führt, bevor auch sie an der Küste in Fano endet, ohnehin nichts zu tun haben – egal ob mit oder ohne Sturzwunden. Dieser Tag hätte wohl höchstens etwas für Lund Andresen sein können. Die 13. Etappe am Freitag in der Emilia Romagna aber ist topfeben und wohl diejenige bei diesem Giro, die Jakobsen am allerbesten liegt.
Nun wird er hoffen, dass ihn seine Sturzwunden nicht zu sehr behindern und er das Ruder bei diesem verkorksten Giro dort in Cento dann endlich herumreißen kann.
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