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03.05.2024 | (rsn) – Jonas Koch (Bora – hansgrohe) und Jasha Sütterlin (Bahrain Victorious) sind Helfer, wie sie sich jedes Teams wünscht. Beide erfüllen ohne viel Aufhebens auf fast jedem Terrain zuverlässig die ihnen zugewiesenen Aufgaben.
Sowohl auf den Freiburger Sütterlin als auch auf den in Rottweil lebenden Koch wird deshalb beim am 4. Mai beginnenden 107. Giro d`Italia jede Menge Arbeit zukommen. Denn Bahrain Victorious und Bora – hansgrohe haben im Sprint (Phil Bauhaus und. Danny van Poppel) als auch für die Gesamtwertung (Damiano Caruso, Antonio Tiberi und Daniel Martinez) ambitionierte Fahrer am Start. So wird es für das deutsche Duo von Tag 1 an heißen: buckeln, buckeln, buckeln.
___STEADY_PAYWALL___“Wie bereits vor zwei Jahren werde ich Phil bestmöglich in den Sprints unterstützen und versuchen, ihn für das Finale perfekt in Position bringen. Auf den bergigen und hügeligen Etappen werde ich die Bergfahrer in Position halten, wenn es ums Gesamtklassement geht, oder ihnen Jacken beziehungsweise Flaschen holen“, skizzierte der 31-jährige Sütterlin gegenüber radsport-news.com sein weitgespanntes Arbeitsgebiet.
Jonas Koch (Bora – hansgrohe) absolvierte als Giro-Generalprobe die Tour of the Alps und wird bei seinem Debüt die erste Grand Tour des Jahres als Helfer bestreiten. | Foto: Cor Vos
Beim ein Jahr jüngeren Koch sieht das ganz ähnlich aus. “Ich werde die Bergfahrer bestmöglich unterstützen und natürlich auch Danny in den Sprints helfen“, kündigte er gegenüber RSN an. Während Sütterlin vor seiner bereits fünfte Giro-Teilnahme steht, wird Koch nach Teilnahmen an Vuelta und Tour sein Debüt bei der ersten Grand Tour des Jahres geben.
“Die Idee kam nach meinem Rippenbruch bei Strade Bianche auf. Dadurch musste ich die Klassiker auslassen, was natürlich Platz im Rennprogramm schaffte. Nachdem ich mich einigermaßen vom Sturz erholt hatte, konnte ich mit dem Team ins Höhentrainingslager“, berichtete Koch, der die Tour of the Alps als direkte Vorbereitung auf den Giro bestritt. Sütterlins letztes Rennen war Anfang April die Baskenland-Rundfahrt, danach ging es für drei Wochen in die Höhe. Beide sehen sich nun bestmöglich auf den Giro vorbereitet.
Jasha Sütterlin (Bahrain Victorious) wusste im Zeitfahren der Baskenland-Rundfahrt zu überzeugen. Beim Giro d’Italia hat der Freiburger den zweiten Kampf gegen die Uhr im Visier – im Vordergrund steht aber die Arbeit für das Team. | Foto: Cor Vos
Persönliche Ambitionen hegen beide erstmal nicht. Sütterlin hat sich allerdings nach seinem guten Einzelzeitfahren im Baskenland das zweite Giro-Zeitfahren markiert. "Ja, das sollte mir vom Profil her am besten liegen“, fügte er an. Allerdings habe Arbeit für das Team Vorrang. "Es spielt auch eine entscheidende Rolle, wie viel ich die Tage vorher machen musste und wie ich an dem Tag drauf bin.“
Dagegen wird Koch die Zeitfahren zur aktiven Regeneration nutzen und nur darauf achten, innerhalb der Karenzzeit ins Ziel zu kommen. Gegen einen Ausreißercoup, wie ihm seinem Teamkollegen Nico Denz beim Giro 2023 gleich zwei Mal gelang, hätte er aber auch nichts einzuwenden. “Natürlich träumt man davon, bei einer Grand Tour eine Etappe zu gewinnen“, sagte er. Aber auch Koch schränkte ein: “Primär stehen erstmal andere Aufgaben im Vordergrund“.
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