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24.03.2024 | (rsn) - Tim Torn Teutenberg (Lidl - Trek Future Racing) hat nach mehr als 40 Top-Ten-Ergebnissen seinen lang herbeigesehnten ersten UCI-Sieg eingefahren. Der gelang ihm zwar nicht wie erwartet im Sprint - der 21-Jährige entschied stattdessen in den Niederlanden die Gesamtwertung der Olympia`s Tour (2.2) für sich.
"Es ist vermutlich ein anderers Gefühl, als wenn man als erster Fahrer über den Zielstrich fährt. Aber es fühlt sich dennoch mega an. Es ist mehr als nur ein sehr gutes Trospflaster. Ich denke, so wie ich die Woche gefahren bin, wäre auch ein Etappensieg verdient gewesen. Aber Rasmus Pedersen hat heute verdient gewonnen", sagte Teutenberg zu radsport-news.com.
Teutenberg landete auf jeder der fünf Etappen unter den besten Sechs und fuhr am Schlusstag als Dritter seine dritte Podiumsplatzierung ein. Drei Mal war er zudem als Ausreißer unterwegs und jedes Mal schaffte es seine Gruppe bis ins Ziel.
Auf dem 188 Kilometer langen abschließenden Teilstück zwischen Neede und Tiel gehörte Teutenberg bei fünf Grad, Regen und viel Wind auch wieder zur fünfköpfigen Spitzengruppe, die sich 40 Kilometer vor dem Ziel formierte und den Tagessieg unter sich ausmachte. Im Sprint musste sich der junge Deutsche, der 1,5 Kilometer vor dem Ziel nochmal attackiert hatte, dem wie am Vortag siegreichen Dänen Rasmus Pedersen (Decathlon AG2R Development) sowie dessen Landsmann Daniel Stampe (Airtox - Carl Ras) geschlagen geben. Doch Platz drei reichte aus, um am Ende deutliche 35 Sekunden Vorsprung auf den Gesamtzweiten Pedersen ins Ziel zu bringen.
Als zusätzliche Belohnung für seine starken Auftritte gewann Teutenberg auch souverän die Sprint- und die Nachwuchswertung der Rundfahrt.
Eine erneut gute Vorstellung lieferte Mathieu Kockelmann (Lotto - Kern Haus - PSD Bank) ab. Der 20-jährige Luxemburger kam in der ersten größeren Verfolgergruppe mit 2:15 Minuten Rückstand als Sechzehnter ins Ziel und schloss die Rundfahrt auf Platz 23 ab.
"Mathieu ist bei diesem harten Männerrennen mit widrigen Bedingungen wieder gut gefahren. Er kam mit der 30-köpfigen Spitze auf den Schlussrundkurs und hat sich dann richtig durchgebissen", sagte Teamchef Florian Monreal zu RSN. Aussteigen musste am Schlusstag dagegen Kapitän Joshua Huppertz, der schon auf der 4. Etappe einen Hungerast hatte und sich davon nicht mehr erholte.
Das im Rennen verbliebene Duo von Rembe Sauerland, Jacob Scott und Paul Wright, erreichte mit knapp fünf Minuten Rückstand auf den Positionen 48 und 49 das Ziel. "Wir haben zwei durchgebracht in diesem schweren Rennen, darüber sind wir froh", sagte der Sportliche Leiter Wolfgang Oschwald zu RSN.
In dieser Gruppe dabei war auch Benjamin Boos, der einzige Fahrer von rad-net - Oßwald, der die Rundfahrt zu Ende fahren konnte. Er wurde auf Position 53 gewertet. "Benjamin ist heute bei sehr schlechten Bedingungen gut durchgekommen. Jeder, der diese Rundfahrt beendet hat, hat Respekt verdient", so der Sportliche Leiter Steffen Uslar zu RSN.<
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