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26.07.2021 | (rsn) – Es gibt bei den Olympischen Spielen wenige Goldmedaillen, die schon vor dem Start eines Events sicher verteilt zu sein scheinen. Adam Peaty gewann am Montag im Schwimmen so eine über die 100 Meter Brust, am Dienstag ist im Mountainbike der Frauen die Konstellation ähnlich deutlich.
Loana Lecomte ist dieses Jahr auf der Olympischen Distanz unantastbar. Sie dominierte alle Weltcups fast nach Belieben. Einzige Hoffnung der Konkurrentinnen ist, dass die junge Französin im heimischen Les Gets beim letzten Weltcup “nur“ 51 Sekunden vor der zweitplatzierten Schwedin Jenny Rissveds lag, in Nove Mesto und Leogang war es noch deutlicher. Dabei sah es meist aus, als könne die 21-Jährige bei Bedarf noch einen Gang zuschalten.
Hinter Lecomte ist das Rennen um die Medaillen deutlich spannender. Welt- und Europameisterin Pauline Ferrand-Prevot steht derzeit im Schatten ihrer Landsfrau, immerhin landete sie in allen Rennen in den Top 5. Rebecca McConnell (Australien) und Evie Richards (Großbritannien) gelang das immerhin zwei Mal. Die 22-Jährige Haley Batten (USA) landete sogar zwei Mal auf dem Podium, bei den letzten beiden Rennen auf dem höchsten Niveau kam sie allerdings nicht über einen 16. Platz hinaus. Ähnlich verlief die Formkurve bei ihrer Landsfrau Kate Courtney. Die Weltmeisterin von 2018 konnte nach Rang vier in Albstadt im Mai in den drei folgenden Weltcups nicht mehr in die Top 10 vorstoßen.
Anders verläuft der Aufbau bei der Titelverteidigerin. Rissveds litt nach den Olympischen Spielen von Rio 2016 an Depressionen. Sie legte eine Pause vom Leistungssport ein und kehrte 2018 zurück. 2019 gewann sie den Weltcup in Lenzerheide, ihre Leistungen blieben aber instabil. Bei den letzten beiden Weltcuprennen wurde Rissveds hinter Lecomte aber jeweils Zweite.
Die deutschsprachigen Fahrerinnen
Wie bei den Männern scheint die Dominanz eines Superstars aus der Schweiz zu Ende gegangen zu sein. Jolanda Neff kann noch immer in den Kampf um die Medaillen eingreifen, wie bei ihren Landsfrauen Sina Frei und vor allem Linda Indergand wäre Edelmetall aber eine kleine Überraschung.
Ronja Eibl (Deutschland) gelang beim letzten Weltcup in Les Gets das erste Top 10-Ergebnis ihrer Karriere. Die U23-Weltcupgesamtsiegerin des Jahres 2019 gilt als ganz großes Talent, die Baden-Württembergerin musste ihre letztjährige Saison allerdings wegen Übertrainings abbrechen. Der Weg zurück schien ihr zunächst schwer zu fallen, zuletzt aber zeigte Eibl sich in sehr guter Verfassung. Eine Top-10-Platzierung ist auch in Tokio möglich.
Die zweite deutsche Starterin Elisabeth Brandau steht vor ihren zweiten Olympischen Spielen nach Rio 2016. An ihre Supersaison 2018 konnte die mittlerweile 35-Jährige bislang nicht anknüpfen, bei besonders schweren Rennen kann Brandau aber immer für eine Überraschung sorgen.
Ein Toptalent steht für Österreich am Start. Die 21-jährige Laura Stigger verpasste auf dem höchsten Niveau dieses Jahr nur einmal die besten Zehn, mit ihrem dritten Rang im heimischen Leogang bewies sie, dass eine erneute Radsportmedaille für die österreichischen Frauen nach dem Sensationsgold von Anna Kiesenhofer im Straßenrennen nicht unmöglich ist.
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