Belgier fühlt sich noch in der Reha

Evenepoel rechnet nicht mit seinem Tour-Debüt im nächsten Jahr

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Remco Evenepoel | Foto: Cor Vos

25.12.2020  |  (rsn) - Remco Evenepoel (Deceuninck – Quick-Step) hat die Radsportwelt im Sturm erobert. Ob der 20-Jährige seinen Aufstieg 2021 auch bei der Tour de France fortsetzen wird, ist noch nicht raus. Der Belgier zieht es wohl vor, zuerst den Giro oder die Vuelta zu bestreiten, wie er gegenüber VTM verriet.

"Ich möchte zuerst in einer der beiden anderen Grand Tours starten und diese beenden, bevor ich zur Tour gehe", sagte Evenepoel. "Wenn ich weiß, wie ich dort abschneide, können wir von mehr sprechen."

Ursprünglich wollte Evenepoel schon in der gerade vergangenen Saison sein Debüt beim Giro geben, aber der Sturz während der Lombardei-Rundfahrt machte das unmöglich. Noch muss er hart an seiner Genesung arbeiten. "Ich bin noch in der Reha, um bald wieder der alte sein zu können", erklärte er. "Mein Körper konnte bislang noch nicht wirklich tief gehen. Das würde mehr Schaden als Nutzen anrichten. Im Moment geht es hauptsächlich darum, Kilometer zu fahren und zwei Monate Rückstand aufzuholen“, sagte der Gewinner der Clasica San Sebastian 2019, der gerade von einem einmonatigen Trainingslager aus Calpe zurückgekehrt ist.

Evenepoel hat noch keinen Zeitplan für 2021 erstellt. "Ich möchte die ersten Rennen als entspanntes Training absolvieren. Darauf bauen sich danach die großen Ziele auf.“ Ein solches Ziel sind die Olympischen Spiele in Tokio. Die Chance, dass er die Tour im Jahr 2021 fahren wird, scheint auch deshalb gering.

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