Jubeln Ausreißer oder Sprinter bei Dwars door West-Vlaanderen?

Spengler: “Haben für beide Szenarien sehr gute Leute dabei“

Von Christoph Adamietz

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Lukas Spengler (WB Aqua Protect Veranclassic | Foto: Cor Vos

03.03.2018  |  (rsn) - Nun schon zum zweiten Mal werden die ehemaligen Drei Tage von Westflandern als Eintagesrennen ausgetragen. Der unter dem Namen Dwars door West-Vlaanderen (1.1) firmierende Wettbewerb führt über 189 Kilometer von Nieuwport nach Ichtegem. Die wellige Streckenführung lässt sowohl einen Sprint als auch eine erfolgreiche Flucht als Option.

Für beide Szenarien ist auch der belgische Zweitdivisionär WB Aqua Protect Veranclassic bereit. Für eine Massenankunft steht Kenny Dehaes parat, den erfolgreichen Ausreißer könnte der Luxemburger Alex Kirsch, unter der Woche Sechster bei Le Samyn, geben.

Egal welche Karte zum Zug kommt, es wird viel Arbeit auf den Schweizer Lukas Spengler, Teamkollege von Dehaes und Kirsch, zukommen. "Wir haben für beide Szenarien sehr gute Leute dabei. Ich versuche meine Helferrolle bestmöglich auszufüllen", kündigte Spengler gegenüber radsport-news.com.

Auch wenn der Schweizer im Vorjahr bei der Premiere als Eintagesrennen nicht mit von der Partie war, weiß er worauf es am Sonntag ankommt. "Wie das Rennen letztlich ausgeht, hängt auch wom Wind und dem Wetter insgesamt ab"; prognostizierte der 23-Jährige. Deshalb sei es auch wichtig, einen Fahrer in der frühen Ausreißergruppe zu platzieren, was möglicherweise Spenglers Job sein könnte.

Die Formkurve des Eidgenossen steigt nach einer auskurierten Erkältung von Anfang Februar weiter an. "Es geht immer besser. Ich bin mit der aktuellen Form noch nicht super zufrieden, aber ich weiß auch, wo es gefehlt hat. Die Rennen tun mir aber gut", so Spengler, der letztes Wochenende Omlopp Het Nieuwsblad bestritt und am Dienstag bei Le Samyn aktiv war und im Anschluss noch den Nokere Koerse und die Handzame Classic bestreiten wird.

Im letzten Jahr hatte der Niederländer Jos van Emden (LottoNL-Jumbo) das Rennen als Ausreißer vor dem Schweizer Silvan Dillier (damals BMC) gewonnen. Beide stehen diesmal nicht am Start. Für ein ähnliches Szenario kommen die Belgier Dimitri Claeys (Cofidis) und Xandro Meurisse (Wanty-Groupe Gobert), der Niederländer Pim Ligthart (Roompot), die Franzosen Damien Gaudin (Direct Energie) und Remi Cavagna (Quick-Step Floors) sowie der Luxemburger Kirsch in Frage. Bei einem Sprint werden wohl Bryan Coquard (Vital Concept), Ariel Richeze (Quick-Step Floors), Moreno Hofland (Lotto Soudal), Roy Jans (Cibel) und eben DeHaes aufeinander treffen.

Die Entscheidung, wie das Rennen ausgehen wird, fällt wohl auf dem 13 Kilometer langen Schlussrundkurs von Ichtegemen, der vier Mal zu befahren ist. Pro Runde stehen zwei Kopfsteinpflasterpassagen und zwei Anstiege auf dem Programm. Der Catteberg als letzte Schwierigkeit muss fünf Kilometer vor dem Ziel gemeistert werden.

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