Portugal-Rundfahrt: IAM-Kapitän setzt auf´s Zeitfahren

Wyss: „Die Portugiesen gingen wie Flugzeuge den Berg hoch"

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Marcel Wyss (IAM) | Foto: ROTH

17.08.2013  |  (rsn) - Marcel Wyss (IAM Cycling) konnte sich auf der Königsetappe der 75. Portugal-Rundfahrt (Kat. 2.1) in der Gesamtwertung zwar weiter nach vorne arbeiten und belegt nun Rang acht. Doch gegen die Übermacht von Portugiesen und Spaniern war der Schweizer auf der 166 Kilometer langen Etappe mit der Bergankunft in Seia chancenlos.

„Ich fuhr mein eigenes Tempo. Es blieb mir nichts anderes übrig, denn die Portugiesen gingen wie Flugzeuge den Berg hoch. Leider konnte ich das Tempo nicht wie erwartet mitgehen. Auf den letzten fünf Kilometern hatte ich dann auch noch mit Krämpfen zu kämpfen", schilderte Wyss seine Verfassung am schweren Schlussanstieg.

So kam er als Zehnter, 1:13 Minuten hinter dem spanischen Tagessieger Gustavo Veloso (OFM) ins Ziel - vor ihm rangierten nur Spanier und Portugiesen. „Der Schlussaufstieg war wirklich extrem viel härter als die beiden Steigungen der 1. Kategorie zuvor. Ich musste mich richtig durchbeißen. Ein zehnter Platz ist nicht allzu schlecht, wenn man meine Probleme im letzten Anstieg betrachtet", so Wyss.

Den 27-Jährigen trennen nun 2:02 Minuten vom Gesamtführenden Rui Sousa (Efapel) aus Portugal und 1:31 Minuten vom Drittplatzierten, Sousas Landsmann und Teamkollegen Hernani Broco. „Das Podest der Rundfahrt noch zu erreichen, bleibt weiterhin mein Ziel, wird aber sehr hart werden", so die Einschätzung des IAM-Kapitäns.

Um den Rückstand zu minimieren, bietet sich das 31 Kilometer lange Einzelzeitfahren am Samstag an. „Da muss ich richtiggehend den Turbo starten", sagte Wyss.

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