Slowake unterschreibt für drei Jahre

Sagan wechselt zu Tinkoff-Saxo

Foto zu dem Text "Sagan wechselt zu Tinkoff-Saxo"
Peter Sagan (Cannondale) bei der 101. Tour de France | Foto: Cor Vos

08.08.2014  |  (rsn) – Nun ist es offiziell: Peter Sagan wird das italienische Cannondale-Team verlassen und sich zur kommenden Saison Tinkoff-Saxo anschließen. Wie der in Dänemark lizensierte Rennstall am Freitag mittteilte, hat der 24-jährige Slowake einen Dreijahresvertrag unterschrieben.

„Peter ist eines der größten Talente im Radsport und zweifelsohne jetzt schon einer der größten Namen. Er hat eine Siegermentalität […] und ganz ohne Zweifel die Fähigkeiten, große Siege einzufahren“, kommentierte Manager Bjarne Riis den diesjährigen Königstransfer seines Teams, dessen Eigentümer seit dieser Saison Oleg Tinkov ist.

Mit den Mitteln des russischen Milliardärs, der Sagan schon seit längerem als einen seiner Lieblingsfahrer bezeichnet und dessen Verpflichtung angekündigt hatte, zählt das Tinkoff-Saxo-Team zu den finanziell am besten ausgestatteten im gesamten Peloton. „Ich denke, dass Tinkoff-Saxo das beste Team für Peter ist und ich bin mir absolut sicher, dass er mit uns viele Siege einfahren wird. Ich bin begeistert“, ergänzte Tinkov.

Sagan sicherte sich in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge bei der Tour de France das Grüne Trikot des punktbesten Fahrers, blieb aber ohne Etappensieg. Wohl auch mit Blick darauf meinte Riis: „Er muss noch immer viel über die taktischen Aspekte des Radsports lernen, um seine Power zu optimieren. Ich glaube aber, dass wir ihm helfen können, sich weiter zu verbessern. Nächstes Jahr haben wir ein starkes Team, dass ihn dabei unterstützen wird, die ganze Saison über um große Siege zu kämpfen“, meinte der Däne.

Sagan wurde im Jahr 2010 beim Cannondale-Vorgänger Liquigas Profi und feierte schon in jungen Jahren große Siege, so etwa vier Etappenerfolge bei der Tour de France und drei bei der Vuelta a Espana. 2011 gewann er die Polen-Rundfahrt, 2013 Gent-Wevelgem und in diesem Jahr den E3 Preis. Seinen Traum, auch eines der fünf Radsport-Monumente für sich zu entscheiden, konnte er bisher aber noch nicht verwirklichen.

 

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