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Der Giro ist wieder das große Ziel 2014

Niemiec will mit Bartolis Hilfe seine Vorsaison noch toppen

Foto zu dem Text "Niemiec will mit Bartolis Hilfe seine Vorsaison noch toppen"
Przemyslaw Niemiec (Lampre-Merida) | Foto: ROTH

18.01.2014  |  (rsn) – Seit dieser Saison arbeitet Przemyslaw Niemiec enger mit dem Italiener Michele Bartoli zusammen. Der frühere Weltklassefahrer erstellt dem 33-jährigen Polen die TrainingspläneNiemiec, der im Vorjahr beim Giro d?Italia Platz sechs in der Gesamtwertung belegte, verspricht sich viel von der sportlichen Kooperation mit dem zweifachen Weltcup-Gesamtsieger (1997, 1998).

„Von Bartolis Hilfe und Erfahrung habe ich schon in der letzten Saison profitiert, aber jetzt möchten wir noch stärker und gezielter zusammenarbeiten. Ich hoffe, dass es Früchte trägt“, schrieb der Lampre-Fahrer auf seinem Blog.

In die Saison 2014 wird Niemiec, dem erst 2011 der Sprung in die WorldTour gelang, bei der Mallorca-Challenge starten. Dann stehen unter anderem seine beiden Lieblingsrennen auf dem Programm: die italienischen Klassiker Strade Bianche und Roma Maxima.

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„Danach werde ich an den Rundfahrten Tirreno-Adriatico und Volta a Catalunya teilnehmen, die ich in guter Erinnerung habe“, ergänzte Niemiec, der 2013 beim „Rennen zwischen den Meeren“ Neunter wurde und in Katalonien mit Rang sieben überzeugen konnte.

Bei den beiden Rennen sowie in einem Trainingscamp auf Sizilien oder auf Teneriffa will sich Niemiec den Feinschliff für die Italien-Rundfahrt holen. „Noch vor dem Giro werde ich vermutlich bei der Trentino-Rundfahrt und Lüttich-Bastogne-Lüttich, wo ich mein Debüt feiern werde, antreten. Ich wünsche mir, dass ich zumindest meine Vorjahresergebnisse werde wiederholen können. Am besten wäre es allerdings, die zu toppen“, erklärte der Kletterspezialist.

Niemiec’ Rennkelander für die zweite Saisonhälfte hat noch keine Konturen. Anvisieren wird er das Critérium du Dauphiné, die Polen-Rundfahrt und die Vuelta a Espana, wo er sich auch zu Hause fühlt. 2012 beendete Niemiec die Spanien-Rundfahrt als Gesamtfünfzehnter und machte damit das erste Mal von sich reden. Seine Mannschaft wird sich in diesem Jahr dagegen auf die Tour de France konzentrieren.

In Frankreich wird Weltmeister Rui Costa, Neuzugang von Movistar, die Kapitänsrolle übernehmen. Der Portugiese wurde in kurzer zeit zum „Werbegesicht“ des italienischen Rennstalls. „Es gibt daran keinen Zweifel, dass sich in diesem Jahr viel um Costa drehen wird. Ich habe ihn kennen gelernt und bin von ihm richtig beeindruckt. Er ist kein Möchtegern-Star, sondern ein sympathischer Bursche, vielleicht ein bisschen phlegmatisch im täglichen Umgang, aber auf dem Rad ist er ein ganz anderer Mensch“, beschrieb Niemiec seinen neuen Teamkollegen.

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