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Ballan, Evans und Hushovd kamen erst nach Titelgewinnen

BMC hat mit Gilbert ersten "eigenen" Weltmeister

Foto zu dem Text "BMC hat mit Gilbert ersten
Philippe Gilbert im Augenblick seines bisher größten Triumphs | Foto: ROTH

23.09.2012  |  (rsn) – Mit Philippe Gilbert hat das BMC Racing- Team nun vier der letzten fünf Weltmeister im Kader. Neben dem 30-Jährigen Belgier, der am Sonntag nach einem Antritt am Cauberg souverän Gold gewann, tragen auch der Italiener Alessandro Ballan (2008), der Australier Cadel Evans (2009) und der Norweger Thor Hushovd (2010) den Regenbogen an den Ärmeln ihrer Trikots. Dennoch ist Gilberts Coup etwas ganz Besonderes für den US-Rennstall.

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Denn Gilbert ist der erste Weltmeister, der bei seinem Sieg auch bei BMC unter Vertrag stand. Evans und Hushovd wurden jeweils im Jahr nach ihren WM-Erfolgen unter Vertrag genommen, Ballan erst zwei Jahre später.

"Das war unserer Traum und er ist in Erfüllung gegangen. Ich freue mich so sehr für Philippe Gilbert. Wenn man auf etwas hofft und es trifft dann ein, ist es das beste Gefühl der Welt", strahlte BMC-Sponsor Andy Rihs. "Niemand ist im Moment glücklicher als alle Mitglieder unseres Teams. Es ist ein verdienter Titel. Wir haben nun vier Weltmeister in unseren Reihen - wir sind ein weltmeisterliches Team."

Für Gilbert endete eine schwirige Saison mit einem späten Triumph. Der ehemalige belgische Straßen- und Zeitfahrmeister war 2011 die Nummer eins in der UCI Weltrangliste und der beste Fahrer der vergangenen Saison. Nach seinem Wechsel zu BMC lief dann aber nicht mehr viel zusammen. Er wurde beim Flèche Wallonne im April Dritter und verbuchte vier Top-Ten Ränge bei der Tour de France - aber auf einen Sieg musste der Klassikerspezialist lange warten.

Dann aber gewann Gilbert bei der Vuelta a Espana souverän zwei Etappen und fuhr sich damit in die Favoritenrolle für Valkenburg. Der wurde er am Sonntag in imponierender Manier gerecht. "Die ganze Mannschaft hat einen super Job gemacht. Am Beginn des Caubergs war ich sehr gut platziert. Ich hatte ein gutes Gefühl, weil ich hier das Amstel Gold Race gewinnen konnte. Zudem gab es Rückenwind, was von Vorteil war", schilderte der neue Weltmeister das Finale.

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