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22.09.2011 | Kopenhagen (rsn) – Um den heißen Brei hat Tony Martin noch nie herum geredet. Der Kapitän des HTC-Highroad- Teams spricht Klartext. Trotzdem überraschte er vor dem WM-Zeitfahren in Dänemark mit der selbstbewussten Aussage, Silber sei eine Enttäuschung für ihn. Martin hatte nicht zu viel versprochen. Schon seit drei Wochen wusste er, dass er in Kopenhagen um Gold fahren würde.
„Die Gewissheit holte er sich bei der Vuelta, als er Cancellara um eineinhalb Minuten distanzieren konnte. Es war klar, dass Fabian diesen Rückstand in den drei Wochen bis zur WM nicht mehr aufholen kann“, erklärte Jan Schaffrath, Sportlicher Leiter bei HTC-Highroad und in Kopenhagen beim BDR, die Selbstsicherheit des neuen Weltmeisters.
„Ich weiß jetzt, wie ich mich auf ein Zeitfahren außerhalb einer Rundfahrt vorbereiten muss“, dachte Martin schon an die Olympischen Spiele in London im nächsten Jahr. Die Vorbereitung auf den WM-Sieg wird ihm als Vorbild für den Kampf um Olympia-Gold dienen.
Martin nutzte die Vuelta als Vorbereitung auf die WM. Der gebürtige Cottbuser trat zur 19. Etappe nicht mehr an, um eine genügend große Pause vor Kopenhagen einlegen zu können. Im nächsten Jahr wird er wohl die Tour zum Einfahren nutzen. Allerdings beträgt der Abstand zwischen dem Ende der Rundfahrt (22. Juli) und Zeitfahren (1. August) nicht drei, sondern nur eineinhalb Wochen. Steigt Martin deshalb noch früher bei der Tour aus? .
Der Polizeimeister gilt schon jetzt als großer Gold-Favorit. „In den vergangenen fünf Jahren hat Fabian Cancellara die Zeitfahren dominiert und Tony Martin ist wahrscheinlich derjenige, der die Zeitfahren in den kommenden fünf Jahren dominieren wird“, glaubt der Brite Bradley Wiggns, der bei der WM Zweiter hinter Martin wurde.
Kampflos wird er sich bei den Olympischen Spielen in seiner Heimat sicher nicht dem Deutschen geschlagen geben...
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