Nationale Straßen-Meisterschaften Männer

Ethan Hayter holt Titel für Ineos zurück, Hajek lässt Bora jubeln

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Ethan Hayter (Ineos Grenadiers) | Foto: Cor Vos

23.06.2024  |  (rsn) – Die vorletzte Juniwoche ist den Nationalen Meisterschaften vorbehalten. Zunächst standen die Wettbewerbe im Zeitfahren an, ehe nun die Straßenrennen folgen. Wir liefern hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse ausgewählter Straßenwettbewerbe der Männer.

Hayter holt den Britischen Titel zurück zu Ineos

Nachdem Ineos Grenadiers den Britischen Titel zwei Jahre lang nicht gewinnen konnte, holte Ethan Hayter ihn zurück zur WorldTour-Equipe aus England. In Saltburn-by-the-Sea war er der beste dreier Ausreißer. Auf dem Weg hinauf zur Ziellinie auf der Saltburn Bank schüttelte er seine Begleiter ab, Lewis Askey (Groupama – FDJ) wurde sechs Sekunden nach dem Sieger Zweiter, Bronze ging an Max Walker (Astana Qazaqstan Development).

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Polnischer Titel bleibt im Hause Banaszek

Die Banaszeks haben den Polnischen Titel zum dritten Mal in Serie gewonnen. Nach Norbert 2022 und Cousin Alan 2023, war es in Plock nach 241 Klometern erneut Norbert Banaszek (Mazowsze Serce Polski), der sich das Meistertrikot überstreifen konnte. Im Massensprint schlug er Bartosz Rudyk (ATT Investments) und Patryk Stosz (Felt – Felbermayr), die ebenfalls aufs Podium durften.

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Jacob Eriksson nimmt seinem Bruder in Schweden den Titel ab

Auch in Schweden ist die Titelvergabe Familiensache. Nachdem Lucas Eriksson (Tudor) in den letzten beiden Jahren das Blau-Gelbe Trikot tragen durfte, sicherte es sich in Linköping nach 183 Kilometern sein Bruder und Mannschaftskollege Jacob Eriksson. Den Dreiersprint um Gold gewann er gegen Joel Rydergren (CK Hymer) und Gabriel Sander.

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Altmeister Costa fährt zum dritten Titel

Trotz der jungen und starken Konkurrenz, die auch noch eine zahlenmäßige Überlegenheit auf ihrer Seite hatte, hat sich Rui Costa (EF Education – EasyPost) in Santa Maria da Feira seinen dritten Portugiesischen Titel auf der Straße geholt. Nach 164 Kilometern fuhr er zehn Sekunden vor Silbermedaillengewinner Rui Oliveira (UAE Team Emirates) und dem zeitgleichen Luis Gomes (Gi Group Holding – Simoldes) ins Ziel

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Uno-X dominiert in Norwegen, Hoelgaard gewinnt

Die Übermacht von Uno-X Mobility wurde in Tverlandet ihrer Favoritenstellung gerecht. Die Fahrer aus dem norwegischen Profiteam belegten die ersten vier Plätze und sechs der ersten sieben. Der Titel ging an Markus Hoelgaard, der im Zweiersprint Titelverteidiger Fredrik Dversnes schlug. Bronze ging an Rasmus Tiller vor Andreas Leknessund. Eirik Vang (IL Stjordals – Blink) war als Fünfter bester Athlet einer anderen Mannschaft.

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Irischer Titel wechselt innerhalb EF Educations

Das Trikot des Irischen Meisters wird fortan nicht mehr Ben Healy (EF Education – EasyPost), sondern dessen Teamkollege Darren Rafferty tragen. Der Neoprofi setzte sich nach einem Solo in Athea mit 16 Sekunden Vorsprung auf Dillon Corkery (St Michel – Mavic) durch. Bronze sicherte sich nach 161 Kilometern Rory Townsend (Q36.5).

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Schmid rettet erste Saisonhälfte mit Schweizer Titel

Es lief nicht in diesem Frühjahr für Mauro Schmid nach seinem Wechsel von Soudal – Quick-Step zu Jayco – AlUla. Doch in Aire-la-Ville konnte der der 24-Jährige zum Abschluss der ersten Saisonhälfte mit dem Gewinn der Schweizer Meisterschaft doch noch einen großen Erfolg verbuchen. Er kam nach 185 Kilometern mit 18 Sekunden Vorsprung auf Silbermedaillengewinner Simon Pellaud (Tudor) ins Ziel. Bronze ging an Stefan Bissegger (EF Education - EasyPost), der 25 Sekunden Rückstand aufwies.

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Geniets in Luxemburg zum Dritten

Nach 2020 und 2021 hat Kevin Geniets (Groupama – FDJ) in Harlange seinen dritten Titel als Luxemburgischer Meister erobert. Im Sprint von sieben Spitzenreitern war er nach 145 Kilometern schneller als Mats Wenzel (Lidl – Trek Development), der Silber gewann. Bronze sicherte sich Alexandre Kess (Philippe Wagner – Bazin) vor Mathieu Kockelmann (Lotto – Kern Haus).

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Bettiol die klare Nummer eins in Italien

In Italien war kein Kraut gegen Alberto Bettiol (EF Education – EasyPost) gewachsen. Mit einem Quartett setzte er sich auf dem Rundkurs in Sesto Fiorentino ab, am Anstieg der letzten Runde ließ er seinen Begleitern dann keine Chance. Zwei von ihnen sicherten sich in Person von Lorenzo Rota (Intermarché – Wanty) und Edoardo Zambanini (Bahrain Victorious) mit 17 Sekunden Rückstand noch Silber und Bronze. Aus dem Feld setzte sich Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) ab. Er verpasste Edelmetall als Vierter, drei Sekunden hinter den Medaillengewinnern, knapp.

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U23-Fahrer Pedersen schlägt in Dänemark die Profis

Bei der Dänischen Meisterschaft der U23 wurde Rasmus Pedersen (Decathlon – AG2R Development) Mitte Mai noch Fünfter, bei der Elite gelang dem 21-Jährigen am Sonntag in Herning die Sensation. Zwei Tage nachdem er im Zeitfahren als Vierter eine Medaille knapp verpasst hatte, schlug er nach 219 Kilometern im Vierersprint Kasper Asgreen (Soudal – Quick-Step), Frederik Wandahl (Bora – hansgrohe) und Michael Valgren (EF Education – EasyPost). Mit fünf Sekunden Rückstand führte Magnus Cort Nielsen (Uno-X Mobility) das Feld als Fünfter über den Zielstrich.

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De Lie in Belgien im Duell der Top-Toursprinter vorn

Im Duell der beiden nominell besten Sprinter der kommenden Tour de France hat Arnaud de Lie (Lotto – Dstny) Jasper Philipsen (Alpecin – Deceuninck) eine empfindliche Niederlage zugefügt. In Zottegem war der Wallone nach 222 Kilometern im Sprint einer größeren Gruppe schneller als der Flame. Bronze ging an Jordi Meeus (Bora – hansgrohe) vor Thibau Nys (Lidl – Trek) und Wout van Aert (Visma – Lease a Bike). Tim Merlier (Soudal – Quick-Step) wurde Sechster.

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Groenewegen sprintet zum zweiten Niederländischen Titel

In Arnhem hat Dylan Groenewegen (Jayco – AlUla) nach 199 flachen meist Kilometern im Massensprint seinen zweiten Niederländischen Titelgewinn nach 2016 gefeiert. Mit großem Rückstand Zweiter wurde Olav Kooij (Visma – Lease a Bike), der auf der Zielgerade lange eingebaut war, aber anschließend auch keinen Boden gutmachen konnte. Bronze sicherte sich Ramon Sinkeldam (Alpecin – Deceuninck) vor Mike Teunissen (Intermarché – Wanty).

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Shootingstar Lapeira neuer Französischer Meister

Im Dreiersprint hatte Paul Lapeira (Decathlon – AG2R) nicht die geringste Mühe seine beiden Konkurrenten hinter sich zu lassen. In Saint-Martin-de-Landelles erreichte der Shootingstar den Zielstrich drei Sekunden vor Julien Bernard (Lidl – Trek), der Silber gewann. Thomas Gachignard (TotalEnergies) hatte seine letzten Körner kurz vor dem Sprint bei einer misslungenen Attacke verbraucht und wurde mit acht Sekunden Rückstand Dritter. Seine Teamkollegen Anthony Turgis und Sandy Dujardin waren die besten Verfolger und wurden Vierter und Fünfter.

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Hajek lässt Bora - hansgrohe jubeln

In Königswiesen feierte Alexander Hajek (Bora – hansgrohe) nach 158 Kilometern seinen ersten Sieg als Berufsradfahrer. Der 20-jährige Neoprofi war bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften im Vierersprint schneller als Titelverteidiger Gregor Mühlberger (Movistar), der Silber gewann und Felix Großschartner (UAE Team Emirates) auf den Bronzerang verwies. Riccardo Zoidl (Felt – Felbermayr) ging als Vierter im Kampf um die Medaillen leer aus, Patrick Konrad (Lidl – Trek) erreichte das Ziel mit 2:12 Minuten Rückstand auf Rang fünf.

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Gruzdev sichert sich das Double in Kasachstan

Vier Tage nach seinem Titel im Zeitfahren hat sich Dmitriy Gruzdev auch zum Straßenmeister Kasachstans gekrönt. Damit nahm er seinem Teamkollegen Alexey Lutsenko das Trikot ab. Astana Qazaqstan ist seit 2016 in der Heimat ungeschlagen und sicherte sich mit Gleb Brussenskiy auch Silber.

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Woods holt sich erstmals den Titel in Kanada

Michael Woods (Israel – Premier Tech) ist erstmals in seiner Karriere Kanadischer Straßenmeister geworden. Der 37-Jährige, der von seinem Team nicht für die kommende Tour de France nominiert wurde, setzte sich in Saint-Georges nach 199,2 selektiven Kilometern vor dem für das Israel-Development-Team fahrenen Pier-André Coté durch. Das Duo löste sich schnell von der Konkurrenz und erreichte Seite an Seite mit mehr als zehn Minuten Vorsprung das Ziel, wo Woods als Erster die Linie überquerte. Mit 10:19 Minuten Rückstand sicherte sich Carson Miles (Team N’side) die Bronzemedaille.

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