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12.03.2024 | (rsn) – In seinen ersten drei Jahren bei Bora – hansgrohe bestritt Jordi Meeus entweder Paris-Nizza oder Tirreno-Adriatico. In der vergangenen Woche suchte man den Belgier aber vergeblich bei einer der beiden Fernfahrten, nachdem er zu Saisonbeginn bereits Achter der Clasica de Almeria und Zwölfter bei Kuurne-Brüssel-Kuurne geworden war.
Nach dem Openingsweekend legte Meeus eine längere Trainingsphase ein, wie er nun gegenüber Wielerflits erklärte. "Das große Ziel sind die Klassiker, aber ich habe noch nicht die beste Form. Schuld ist eine Covid-Infektion kurz vor Saisonbeginn", sagte der Gewinner der Schlussetappe der Tour de France 2023, der seitdem aber auf einen weiteren Sieg wartet. Am nächsten kam Meeus dem zum Auftakt der Algarve-Rundfahrt, als er in Lagos auf den dritten Platz sprintete.
Ein großer Sieg bei einem Kopfsteinpflasterrennen fehlt dem 25-Jährigen noch, auch weil Meeus in den vergangenen Jahren im Frühjahr "immer mit Krankheiten zu kämpfen" hatte, wie er anmerkte. "Deshalb habe ich Tirreno-Adriatico und Paris-Nizza bewusst ausgelassen, um einen neuen Trainingsanreiz zu setzen. Hoffentlich ist das der richtige Ansatz", sagte Meeus, dessen nächster Einsatz wohl bei Brugge-De Panne am 20. März ansteht.
Danach folgen nach aktuellem Stand Gent-Wevelgem (24. März), Dwars Door Vlaanderen (27. März), die Flandern-Rundfahrt (31. März), der Scheldepreis (3. April) sowie am 7. April Paris-Roubaix, bei dem er vor zwei Jahren auf Rang 14 bester Fahrer von Bora – hansgrohe gewesen war.
Trotz seines Triumphs auf den Champs-Élysées im Vorjahr wird diesmal die Tour de France nicht in seinem Programm stehen. Verantwortlich dafür sind die Klassementambitionen von Bora – hansgrohe, das sich im Winter mit Primoz Roglic verstärkt hatte. Der Slowene will im Sommer um das Gelbe Trikot kämpfen, wofür ihm die Teamleitung entsprechende Unterstützung garantieren will.
Für Meeus wird deshalb kein Platz im Aufgebot sein. "Mir wurde das ziemlich früh mitgeteilt. Es ist schade, aber es bereitet mir keine schlaflosen Nächte", nahm er es gelassen. Als einzige Grand Tour ist in dieser Saison die Vuelta a Espana vorgesehen – "und es gibt noch jede Menge anderer Rennen", wie er anfügte.
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