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16.02.2023 | (rsn) – Für Marius Mayrhofer (DSM) begann die Saison mit einem Paukenschlag. Nach einer mehr als ansprechenden Tour Down Under (2.UWT) feierte der 22-Jährige beim Cadel Evans Great Ocean Road Race (1.UWT) Ende Januar seinen ersten Profisieg und damit einen der seltenen deutschen Erfolge bei Eintagesrennen auf WorldTour-Niveau.
Mittlerweile habe er das auch realisiert, wie Mayrhofer knapp drei Wochen nach seinem Coup gegenüber radsport-news.com berichtete. "Das war schon ein krasser Moment“, blickte er auf das Überqueren des Zielstrichs in Geelong zurück. Als er nach dem Rennen sein Handy wieder zur Hand nahm, habe er schon "ziemlich viele Nachrichten“ darauf gehabt. "Darüber habe ich mich sehr gefreut.“
___STEADY_PAYWALL___ Mayrhofer siegt vor Hugo Page (Intermarche - Circus - Wanty) und Simon Clarke (Israel - Premier Tech). | Foto: Cor Vos
Ein Faktor für den Erfolg in Down Under sei gewesen, dass er in den Wochen zuvor nicht krank gewesen sei und so ausführlich trainieren konnte. Denn in der Vergangenheit spielte oftmals die Gesundheit bei Mayrhofer nicht mit, weshalb er auch in seiner U23-Zeit ohne Sieg geblieben war. Auch nach der Tour Down Under erlitt der Deutsche wieder einen gesundheitlichen Rückschlag. Vor allem nach den Rennen gesund zu bleiben, sieht Mayrhofer momentan als seine “größte Baustelle“ an. Das Problem dabei sei, dass man erst noch herausfinden müsse, woher die Infektanfälligkeit kommt.
Die Gesundheit ist sein Problem
Gerade in der Vergangenheit hat Mayrhofer das häufige Kranksein zugesetzt. "Ja, ich habe an einer erfolgreichen Profikarriere gezweifelt“, gestand er, schränkte jedoch ein. "Ich denke aber, das ist ziemlich menschlich. Ich habe auch jetzt noch Zweifel, aber jeder Mensch hat Zweifel und hinterfragt sich. Und ich verspüre auch ganz viel Zuversicht und Selbstbewusstsein“, so der DSM-Profi.
Nach seinem Erfolg beim Cadel Evans Great Oceans Road Race habe er vor allem Erleichterung verspürt. Druck, jetzt diesen Sieg bestätigen zu müssen, um nicht als 'One Hit Wonder' zu gelten, verspüre er hingegen überhaupt nicht. "Ich freue mich über diesen schönen Erfolg, und gehe weiterhin locker und entspannt an den Start der Rennen. Ich muss niemandem etwas beweisen. Wem sollte ich das müssen? Ich will einfach nur schnell Rad fahren und fertig“, sagte Mayrhofer.
Mayrhofer mit seinem DSM-Kollegen Combaud und Hamilton. | Foto: Cor Vos
Die nächste Gelegenheit dazu wird sich ihm wohl Ende Februar bei Kuurne-Brüssel-Kuurne (1.Pro) bieten, einem der sprinterfreundlicheren Kopfsteinpflasterklassiker in Belgien. Das Rennen dürfte perfekt auf Mayrhofers Fahrertyp zugeschnitten sein, sieht er sich doch als eine Mischung aus Klassikerfahrer und Sprinter. "Ich bin jetzt nicht der Allerschnellste, aber wenn es schwer wird und einige Fahrer schon abgehängt sind, dann komme ich noch mit drüber“, so seine Selbsteinschätzung.
Der Schlüssel mit Blick auf Kuurne-Brüssel-Kuurne, aber auch für die Renneinsätze danach wird sein, dass er in der Vor- und Nachbereitung gesund bleibt. Ziel sei es wieder in "einen guten Rhythmus reinzukommen, wie es auch vor Australien der Fall war. Da hat man ja gesehen, dass es ganz gut läuft“, so Mayrhofer mit einer Portion Understatement.
Degenkolb traut Mayrhofer noch viel zu
Sein Landsmann und Teamkollege John Degenkolb traut Mayrhofer indes noch einiges zu. "Er ist extrem talentiert. Er war bei der Tour Down Under schon vorne mit dabei und hat dann beim Cadel Evans Race richtig was aus dem Hut gezaubert“, sagte der Oberurseler vor dem Start der Algarve-Rundfahrt (2.Pro) zu radsport-news.com und fügte an: "Es war sicher nicht das letzte Mal, dass man etwas von ihm gesehen hat.“
Mayrhofer selbst erklärte, zwar Gefallen am Siegen gefunden zu haben, jetzt aber nicht davon auszugehen, aufgrund seines Erfolges künftig automatisch die Kapitänsrolle zugeschrieben zu bekommen. "Die Mannschaft macht einen guten Job, was meine Rollenverteilung bei den Rennen angeht. Wenn ich fit bin, hoffe ich, dass ich die Chance bekomme, für mich zu fahren - vielleicht auch schon bei den nächsten Rennen. Wenn ich aber nicht in Form bin, dann fahre ich auch gerne für stärkere Teamkollegen und versuche ihnen zu helfen“, schloss Mayrhofer.
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Mayrhofer kommt auch gut über die Berge wie hier am Mammolshainer Stich von Eschborn Frankfurt | Foto: Cor Vos
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