--> -->
05.02.2023 | (rsn) – Nachdem er sich im Gelände bereits den Europameistertitel der Junioren gesichert hatte, stürmte Léo Bisiaux auch bei der Cross-WM in Hoogerheide zu Gold. Mit einer überragenden Vorstellung ließ der 17-jährige Franzose vom Start weg keinen Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen und sicherte mit seinem 13. Saisonsieg dem französischen Team die zweite Medaille bei diesen Weltitelkämpfen.
Bisiaux verwies nach sechs Runden den Niederländer Senna Remijn mit elf Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz, im belgischen Duell um Bronze setzte sich 17 Sekunden hinter dem neuen Weltmeister Yordi Corsus knapp vor Wies Nuyens durch. Auf den weiteren Positionen folgten mit Seppe Van den Boer ein weiterer Belgier sowie das niederländische Duo Keije Solen und Mika Vijfvinkel.
“Ich war der große Favorit, aber ich habe keinen Druck gespürt. Nur positive Anspannung. Ich bin heute ein gutes Rennen gefahren“, sagte Bisisaux, der als erster Franzose seit Clément Venturini im Jahr 2011 wieder Juniorenweltmeister wurde “Das ist wirklich lange her“, fügte er schmunzelnd an und bedankte sich bei seinem Verband, der ihm mit Blick auf die WM in Spanien ein Höhentrainingslager gestattete. “Ich werde nächste Woche 18 Jahre alt. Dieses Regenbogentrikot ist ein schönes Geschenk“, schließt Bisiaux, der seit dieser Saison für die U19-Mannschaft von AG2R Citroën unterwegs ist.
So lief das Rennen:
Bei Sonnenschein und Temperaturen um die sechs Grad nahmen 71 U19-Fahrer das Rennen in Angriff. Nur wenige Meter nach dem Start zerriss ein Massensturz das große Feld, wobei mit dem US-Amerikaner Andrew August auch einer der zahlreichen Medaillenkandidaten zu Boden ging.
Einen guten Start erwischte dagegen der Europameister, der sich an die Spitze setzte, dann aber bei der ersten Überquerung der Balken deutliche Schwächen offenbarte, so dass Cordus die Führung übernahm. Am Ende der ersten von sechs Runden stürmte Bisiaux aber wieder nach vorn und initiierte mit ständigen Tempoverschärfungen zunächst eine vierköpfige Spitzengruppe, aus der er sich gegen Ende der zweiten Runde von Remijn, Corsus und Van den Boer absetzte.
In der dritten Runde schüttelte Remijn die beiden Belgier ab und machte sich auf die Verfolgung von Bisiaux, dessen Vorsprung eingangs von Runde vier nur fünf Sekunden betrug. Zu Corsus und Van den Boer schlossen zur Rennhälfte Remijns Landsmann Solen und auch noch Nuyens auf, so dass sich ein Vierkampf um Bronze entwickelte.
Bisiaux (fast) fehlerfrei zum großen Triumph
An der Spitze baute Bisiaux seinen Vorsprung leicht aus, ging aber bei der vierten Passage über die Balken auf Nummer sicher und stieg vom Rad, um das Hindernis laufend zu bewältigen. Dennoch betrug der Abstand am Rundenende bereits fast 18 Sekunden, weitere 14 Sekunden dahinter folgte die Vierergruppe aus drei Belgiern und einem Niederländer.
Eingangs der Schlussrunde hatte Bisiaux seinen Vorsprung auf Remijns auf mehr als 20 Sekunden ausgebaut, musste danach in einer Abfahrt aber noch einen Schreckmoment überstehen, als er wegzurutschen drohte. Aber auch sein Verfolger hatte ähnliche Probleme und spürte Corsus im Nacken, der sich auf der ansteigenden Zielgerade von seinen Begleitern gelöst hatte.
Bisiaux bekam davon an der Spitze nichts mit und holte sich ungefährdet die Goldmedaille elf Sekunden vor Remijns und 17 vor Corsus, der sich mit knappem Vorsprung auf Nuyens Bronze sicherte.
(rsn) – Die Saisonbilanz bei direkten Aufeinandertreffen fiel mit 6:5 zugunsten von Wout van Aert aus, aber im wichtigsten Rennen dieses Winters hatte Mathieu van der Poel die Nase vorn. Mit einem f
(rsn) – Es war das von allen erwartete große Duell der beiden Top-Stars: Zum Abschluss der Cross-WM in Hoogerheide lieferten sich Mathieu van der Poel und Wout Van Aert vom Start weg einen packende
(rsn) – In einem bis auf die Zielgerade packenden Duell hat sich Mathieu van der Poel zum Abschluss der Cross-WM in Hoogerheide im Männerrennen das Regenbogentrikot gesichert. Der 28-jährige Niede
(rsn) – Nach einem eher mittelprächtigen Start hat Top-Favoritin Shirin van Anrooij bei der Cross-WM in Hoogerheide im U23-Rennen der Frauen einen souveränen Sieg eingefahren und sich zum 21. Gebu
(rsn) – Am Wochenende ist es soweit: Der große Showdown, der Höhepunkt des Cross-Winters 2022/2023 steht an. Zum dritten Mal nach 2009 und 2014 findet die Querfeldein-Weltmeisterschaft im niederlÃ
(rsn) – Die Dominanz der Niederländerinnen war in der Cross-Saison 2022/23 erdrückend. Sie machten bei jedem der 14 Weltcups das Podium unter sich aus und auch vor der Heim-WM in Hoogerheide gab e
(rsn) – Während im Frauenrennen der Cross-WM keine deutsche Teilnehmerin dabei war, schickte der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) gleich vier Starter ins U23-Rennen der Männer. Sowohl der Deutsche M
(rsn) – Fem van Empel hat sich mit einer Gala-Vorstellung bei der Cross-WM in Hoogerheide das Regenbogentrikot im Rennen der Frauen Elite gesichert. Die 20-jährige Niederländerin, die in dieser Sa
(rsn) – Nachdem er sich vor Jahresfrist in Fayetteville mit WM-Bronze begnügen musste, war Thibau Nys in Hoogerheide nicht zu stoppen. Mit einem souveränen Auftritt entschied der 20-jährige Belgi
(rsn) – Isabella Holmgren hat bei der Cross-WM in Hoogerheide das Rennen der Juniorinnen für sich entschieden und als erste Kanadierin die Goldmedaille gewonnen. Die 17-Jährige setzte sich bei lei
(rsn) – Am Freitag begannen im niederländischen Hoogerheide mit der Premiere der Mixed-Staffel die UCI-Cross-Weltmeisterschaften. Für das Wochenende war überwiegend trockenes Wetter vorhergesagt.
(rsn) – Am Freitag begann mit der Premiere der Mixed-Staffel die Cross-WM in Hoogerheide. Ein deutsches Team suchte man vergeblich, doch beim Training am Vormittag waren immerhin drei Athleten des B
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus