--> -->
26.11.2022 |
(rsn) - Manfred Munk, Jahrgang 1967, aufgewachsen im Kraichgau zwischen Sinsheim und Heidelberg, hat sein Leben dem Radsport verschrieben. Als Trainer betreute er zahlreiche Sportler von den Nachwuchsklassen bis in den Elitebereich und durfte mit ihnen Siege und Medaillen bei deutschen Meisterschaften und auch paralympischen Spielen feiern. Im Oktober verstarb Manfred Munk im Alter von 55 Jahren. Ein persönlicher Nachruf.
Wie im Radsport häufiger anzutreffen, war Manfred ein Unikum. Er war eine wandelnde Statistik der Radsportgeschichte mit Fokus auf Nachwuchs – und Amateurrennen. Er kannte die Palmares einzelner Fahrer besser als sie selbst. Renndaten von Bundesligawettkämpfen und Rundfahrten auf den Tag genau abrufbar und dies nicht nur von vorderen Platzierungen, der 36. Platz in Cadolzburg war ebenso eingespeichert wie der 15. Rang beim Einzelzeitfahren der Landesmeisterschaft. Wenn Manfred eine Nummer in seinem Handy wählte, dann tat er das mit dem Nummernfeld zuerst, denn die ersten Zahlenkombinationen hatte er stets im Kopf.
Scheinbar besessen von der steten Weiterentwicklung, war Manfred DOSB A-Trainer und immer am Puls der Zeit der neuesten Trainingsmethodik. Doch neben all den Zahlen, Daten und Fakten sah Manfred seine Sportler vor allem als Menschen: junge Nachwuchssportler in ihren unterschiedlichsten Lebenssituationen, welche er in all ihren Höhen und Tiefen treu begleitete. So zählte das persönliche Körpergefühl in seiner Trainingssteuerung immer mehr als jegliche Wattwerte.
Seinen Schützlingen gerade im Nachwuchsbereich nicht abzuverlangen, alles dem Radsport unterzuordnen, blieb sein Credo. Man wünscht sich eigentlich mehr davon in Zeiten, in denen WorldTour-Teams sich doch zunehmend mit Talenten aus der U19 verjüngen.
Was bleibt sind viele persönliche Erinnerungen. Ob privat organisiertes Zeitfahrtraining in seiner Mittagspause auf dem Rheindamm oder das Heimbringen nach Radrennen bis zur Wohnungstür – und das alles ganz ehrenamtlich in seiner Freizeit.
Mit Manfred Munk verliert der deutsche Radsport einen Experten alter Sorte, einen mitfühlenden Trainer und vor allem einen Freund.
12.01.2026Almeida: “Ziel ist es, den Giro zu gewinnen“ (rsn) – Joao Almeida nimmt im Jahr 2026 den Giro d’Italia als alleiniger Kapitän der UAE – Emirates – XRG-Mannschaft in Angriff. Im Interview mit der italienischen Tageszeitung Gazzetta dell
12.01.202610 Tage nach Fraktur am Fuß: Van Aert trainiert wieder (rsn) - Zehn Tage nach seinem Sturz beim Zilvermeercross, bei dem er sich den Knöchel verstauchte und auch eine kleine Fraktur am Fuß zugezogen hat, trainierte Wout van Aert (Visma - Lease a Bike)
12.01.2026Brrrrrrr! Abrahamsen trainiert bei -22,7 Grad (rsn) - Während Hitzetraining in der WorldTour in aller Munde ist, geht Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility) einen Weg in die völlig an der Richtung. Er postete auf seinen Social-Media-Plattformen ein
12.01.2026Rozman weiter bei Ineos Grenadiers unter Vertrag (rsn) – David Rozman, seit mehr als einem Jahrzehnt Pfleger im Team Ineos Grenadiers und dessen Vorgängerversionen, steht weiter bei der britischen Equipe unter Vertrag. Auf der teameigenen Homepa
12.01.2026Mit Königstransfers zurück zu alter Stärke? (rsn) – Die größte Veränderung bei den Ineos Grenadiers zwischen den Saisons 2025 und 2026 geschah auf der Ebene des Managements: Geraint Thomas war 16 Jahre Rennfahrer im Team, gewann die Tour d
12.01.2026Medien: Vingegaard geht Giro-Tour-Double an (rsn) – Jonas Vingegaard soll 2026 das Double aus Giro d’Italia und Tour de France angehen. Dies berichtete das niederländische Portal Wielerflits mit Berufung aus Quellen innerhalb des Teams Vi
11.01.2026Del Grosso verteidigt Niederländischen Cross-Titel (rsn) – Tibor Del Grosso (Alpecin – Premier Tech) hat in Abwesenheit seines Teamkollegen Mathieu van der Poel seinen Niederländischen Titel in Huijbergen verteidigt. Der 22-Jährige war in einem
11.01.2026Alvarado bleibt 2026 ungeschlagen und holt das Trikot (rsn) – Sechs Jahre nach ihrem ersten Erfolg hat sich Ceylin del Carmen Alvarado (Fenix – Premier Tech) das Trikot der Niederländischen Meisterin geholt. In Huijbergen profitierte sie von Stürze
11.01.2026“Warum nicht?“ Meisen auch im Ruhestand bester deutscher Crosser (rsn) - Marcel Meisen ist nach knapp einem Jahr für ein Rennen aus dem Ruhestand zurückgekehrt und hat in Bensheim seinen zehnten Deutschen Meistertitel im Cross eingefahren. In einem spannenden Tri
11.01.2026Krahl holt sich zweiten DM-Titel im Cross und beendet Saison (rsn) – Judith Krahl (Rose Racing Circle) hat sich zum zweiten Mal nach 2023 zur Deutschen Meisterin im Cyclocross gekürt. Im hessischen Bensheim setzte sich die 24-Jährige kurz nach dem Start ab
11.01.2026Im Stream: Deutsche Crossmeisterschaften in Bensheim (rsn) - Bei den Deutschen Crossmeisterschaften im südhessischen Bensheim werden am Sonntag die Elite-Rennen der Frauen und Männer im Livestream des Hessischen Rundfunks zu sehen sein sein – das de
11.01.2026Sein Team und Plapp machen Eddy zum Australischen Meister (rsn) – “Ich glaube es nicht! Als die Gruppe weg war, dachte ich, dass es vorbei war.“ Patrick Eddy (Brennan) wurde direkt nach seinem sensationellen Titelgewinn bei der Australischen Meistersch