--> -->
21.05.2019 | (rsn) - Ich wünsche euch einen guten Morgen aus Inabe. Es gibt heute wieder einen Bericht aus unserem schönen Reisebus, der sich auf der zweistündigen Anfahrt in Richtung Mino befindet, dem Startort der morgigen Etappe. Wir sind hier übrigens immer mit denselben zwei Teams zusammen unterwegs und mittlerweile hat sich jeder seinen Stammplatz gesichert. Auch unsere “Kabinenbesatzung“ samt Busfahrer ändert sich nicht, also immer vertraute Gesichter vor und nach der Etappe.
Für meinen Geschmack könnten die Tage hier ruhig etwas später anfangen, denn der Wecker klingelte heute wieder einmal um 6:00 Uhr in der Früh. Es folgte der allmorgendliche Ablauf: Zuerst stand wieder die Gepäckabgabe an, danach gab es das übliche Reisfrühstück und kurz darauf saßen wir im Bus Richtung Start.
Heute standen 127 Kilometer auf einem acht Mal zu befahrenden Rundkurs auf dem Programm, einschließlich in Form eines sehr giftigen Anstiegs mit insgesamt 1.700 Höhenmeter. Über Nacht hatte es hier einen heftigen Sturm gegeben und bis morgens durchgeregnet, pünktlich zum Start kam dann jedoch wieder die Sonne raus und die Temperatur stieg auf 27 Grad an.
Gleich zu Beginn des Rennens wollten wir es mit einem Fahrer in die Fluchtgruppe des Tages schaffen. Es sah auch mehrmals sehr vielversprechend aus, aber das italienische Team Nippo- Fantini wollte heute unbedingt seinen Fahrer im Bergtrikot behalten und ließ niemanden vorne rausfahren. So wurde in der ersten Rennstunde durchweg Vollgas gefahren, dabei zerfiel das Feld in dem steilen Anstieg immer wieder in mehrere kleine Gruppen, in der langen Abfahrt lief jedoch zunächst alles zusammen.
Nachdem schließlich bei der dritten Überfahrt des Berges der Nippo Fahrer endlich seine ersehnten Bergpunkte gesammelt hatte, nutzte unser Per Münstermann eine ruhige Rennphase aus und fuhr mit einem weiteren Fahrer aus dem Feld heraus um die Gruppe des Tages, bzw. das Duo des Tages zu bilden.
Während Per also einen langen Arbeitstag vor sich hatte, konnten ich und der Rest des Teams allerdings auch nicht einfach so die Füße stillhalten und gemütlich im Feld mitrollen, denn wie bereits gestern schon gab es viele technische Passagen und Engstellen, vor denen Positionskämpfe ausgetragen wurden.
Dadurch bekamen Per und sein Mitstreiter leider nie richtig großen Vorsprung, er hielt sich aber dennoch wacker und leistete bis zur letzten Runde Wiederstand. Unterwegs sammelte er bei der Berg- und Sprintwertung noch eifrig Punkte.
Eigentlich würde ich Per damit zu unserem Helden des Tages ausrufen - verdient hätte er es auf jeden Fall nach seinem Ritt- aber Adam Toupalik hatte heute anscheinend etwas dagegen. In der Schlussrunde nämlich nutzte er die Uneinigkeit in der Gruppe und attackierte in der langen letzten Abfahrt. Mit einem weiteren Fahrer (der Australier Benjamin Hill, d. Red.) konnte er sich schließlich bis ins Finale vorne halten.
Fast hätte es sogar zum ganz großen Coup gereicht, allerdings wurden die Beine dann doch zu schwer und Adam musste sich im Sprint mit dem zweiten Etappenplatz zufrieden geben. Genauso knapp war es leider mit der Nachwuchswertung für ihn, in der er jetzt mit einer Sekunde Rückstand auf Platz zwei liegt (in der Gesamtwertung übrigens aktuell Platz 3).
So geht ein erfolgreicher Renntag für uns zu Ende und in Kürze werden wir auch das Hotel in Mino City erreichen. Ich verabschiede mich für heute.
Sayonara und bis morgen
Louis
PS: Ich erreichte das Ziel heute übrigens in der ersten Verfolgergruppe hinter Adam, allerdings ein paar Positionen hinter meinem Bruder, der damit auf 2:1 in unserer internen Wertung erhöht hat!
(rsn) - Konichiwa aus Tokyo, heute endet unsere Reise mit der letzten Etappe in Tokio und demzufolge gibt’s dann auch heute den letzten Bericht aus Japan für euch. Der Tag startete um 7:30 Uhr
(rsn) - Zum letzten Mal wünsche ich Euch persönlich einen guten Morgen, heute aus Izu!Wir befinden uns gerade auf dem letzten Transfer der Rundfahrt, zurück nach Tokio, wo der ganze Spaß vor neun
(rsn) - Konichiwa vom Mount Fuji, wie gestern schon von Louis erwähnt, stand uns heute die Königsetappe hinauf auf 2.000 Meter zum Mount Fuji bevor. Auf den ersten Blick erinnerte die Renndistanz an
Ich wünsche euch einen guten Morgen aus Oyama! Heute hatten wir einen angenehmen Start in den Tag. Es ging zwar wieder früh am Morgen los, unser Hotel lag aber nur wenige hundert Meter entfernt vom
(rsn) - Konichiwa aus Iida,Heute stand der vom Streckenprofil her vorerst einfachste Tag an. Die 4. Etappe führte uns auf einem siebenmal zu fahrenden Rundkurs um die Stadt Mino und war mit sehr mode
(rsn) - Konichiwa aus Kyoto, wie gestern schon mein Bruder melde ich mich heute auch aus unserem Reisebus, der sich auf dem Weg zu unserem nächsten Etappenort Inabe befindet. Das bedeutet, uns steht
(rsn) - Sonnige Grüße, heute noch einmal aus dem schönen Sakai - oder, wenn man genau ist, dann habe ich Sakai bereits hinter mir gelassen, denn ich melde mich gerade aus dem Reisebus, mit dem alle
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus