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05.01.2019 | (rsn) – Im vergangenen Jahr verliefen die Klassiker für Nikias Arndt (Sunweb) alles andere als wunschgemäß. Nach dem frühen Saisonstart bei der Tour Down Under schleppte sich der Kölner von Erkältung zu Erkältung, was schließlich zur Absage seines Starts bei Paris-Roubaix und einer Nasen-Operation führte.
Auch wenn sich dadurch seine Anfälligkeit für Infekte deutlich minimiert hat, so entschied sich Arndt zu einem veränderten Aufbau für seine Klassikerkampagne 2019. “Im letzten Jahr ging es direkt von der Teampräsentation nach Australien zur Tour Down Under und danach ging es gesundheitlich nur noch bergab. Nun werde ich erst Ende Februar bei der UAE Tour in die Saison einsteigen und bis dahin noch drei Trainingslager absolvieren. Ich habe dadurch viel mehr Zeit, die Saison aufzubauen“, erklärte Arndt am Rande der Teampräsentation in Berlin radsport-news.com.
Bei den Klassikern will er wieder bessere Leistungen zeigen, mit dem großen Höhepunkt Paris-Roubaix. “Da will ich mich voll drauf konzentrieren“, kündigte der 27-Jährige an. Arndt wird die "Königin der Klassiker" an der Seite seines jungen Teamkollegen Max Kanter in Angriff nehmen, dem er mit Rat und Tat zur Seite stehen will.
“So langsam werde ich leider alt, ein alter Hase“, scherzte er und fügte an: “Und von daher nehme ich jetzt eine andere Rolle ein, nehme die jungen Fahrer an die Hand, integriere sie und versuche, mein Wissen weiterzugeben. Ich hoffe, dass wir zusammen ein paar gute Rennen fahren werden“, meinte Arndt, der wie der 21-jährige Kanter in seiner U23-Zeit für das LKT Team Brandenburg unterwegs war.
Ziel: Als Dumoulin- und Matthews-Helfer zur Tour
Nach den Frühjahrsklassikern ist ein weiteres Höhentrainingslager mit Blick auf die Tour de France geplant. “Das wird mir sicher wieder gut tun. Im letzten Jahr lief es für mich bei der Tour am Berg schon gut. Der Fokus des Teams richtet sich langsam in Richtung Gesamtklassement. Deshalb ist es für mich als Allrounder auch wichtig, gut über die Berge zu kommen", erklärte der Sunweb-Road-Captain, dem seine Vielseitigkeit auch in dieser Saison im Kampf um das Tour-Ticket zugute kommen dürfte.
"Ich war froh, dass der Wandel gut geklappt hat. Ich habe es aber auch als Anfahrer von Michael Matthews auf den schweren Etappen gebraucht und natürlich auch als Helfer für Tom Dumoulin“, so Arndt, der sogar noch einen zweiten GrandTour-Einsatz für möglich hält. “Wenn die Form sich hält“, könnte er auch noch die Vuelta a Espana bestreiten.
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