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“Ein ganz anderes Rennen als Flandern“

Sagans dritter Gent-Wevelgem-Sieg gutes Omen für die “Ronde“?

Foto zu dem Text "Sagans dritter Gent-Wevelgem-Sieg gutes Omen für die “Ronde“?"
Peter Sagan (Bora-hansgrohe) hat am Sonntag zum dritten Mal Gent - Wevelgem gewonnen. | Foto: Cor Vos

26.03.2018  |  (rsn) - Sein dritter Sieg bei Gent - Wevelgem dürfte Peter Sagan (Bora-hansgrohe) auch hinsichtlich der Flandern-Rundfahrt optimistisch stimmen. Sollte der Slowake abergläubisch sein, könnte er das gestrige Ergebnis zudem als gutes Omen für den Ostersonntag werten. Denn seinen beiden ersten Gent-Wevelgem-Triumphen ließ Sagan die jeweils besten Vorstellungen bei der "Ronde“ folgen: 2013 wurde er Zweiter hinter Fabian Cancellara; 2016 triumphiert Sagan sogar in Oudenaarde - es war sein bisher einziger Sieg bei einem der fünf Monumente.

Prognosen auf eine ähnlich erfolgreiche Vorstellung am Sonntag wollte Sagan auf der gestrigen Sieger-Pressekonferenz in Wevelgem aber nicht abgeben. "Ich denke, Gent ist ein ganz anderes Rennen als Flandern, vielleicht ist es [die Flandern-Rundfahrt) Harelbeke ähnlicher", sagte er. Beim E3 Harelbeke am Freitag allerdings hatte der 28-Jährige einen schlechten Tag erwischt, wie er offen zugab. "Ich war konzentriert, ja, aber wenn du dich nicht gut fühlst, was kannst du tun? Es geht um deine Beine, nicht nur um deinen Kopf. Mir ist das schon oft passiert, dass ich in Harelbeke schlecht war und in Gent gut."

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Zugute kam Sagan am Sonntag - wie allen anderen Profis auch -, dass in Belgien endlich der Frühling seinem Namen gerecht wurde. "Gent kann ein hartes Rennen sein, wenn es wirklich starken Wind gibt und schlechtes Wetter, aber heute war es schön - ich will nicht sagen einfach, aber es war ein schöneres Jahr als das vergangene.“ Dennoch fuhr der dreimalige Weltmeister wohl keinen seiner Siege so souverän heraus wie den gestrigen, als er sich nicht nur auf seine Teamkollegen wie den Deutschen Meister Marcus Burghardt, sondern im Finale auch auf seinen Sprint verlassen konnte.

"Es war ein bisschen stressig, aber nicht so verrückt wie in den letzten Jahren. Der Sprint ist immer ein bisschen wie eine Lotterie. Ich habe mich dazu entschieden, etwas früher anzutreten und am Ende war es sehr gut, ich hatte die Beine, um es durchzuziehen“, sagte der Bora-hansgrohe-Star, der sich in Wevelgem mit deutlichem Vorsprung auf den Italiener Elia Viviani (Quick-Step Floors) und den Französischen Meister Arnaud Démare (Groupama-FDJ) durchsetzte.

Damit zog Sagan nicht nur mit Koryphäen wie Eddy Merckx, Mario Cipollini oder Tom Boonen gleich, die in Wevelgem ebenfalls dreimal ganz oben auf dem Podium standen: Mit drei weiteren Podiumsplatzierungen ist er nunmehr der erfolgreichste Gent-Wevelgem-Starter der Geschichte.

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