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28.01.2018 | (rsn) - Der von Krisen erschütterte Polnische Radsportverband wird sich einen neuen Präsidenten suchen müssen. Nach langem Hin und Her ist Dariusz Banaszek von seinem Amt zurückgetreten, obwohl er erst kurz vor Weihnachten auf einer eigens anberaumten Sonderversammlung als Vorsitzender bestätigt wurde.
Vor einem Monat noch stellten sich die Delegierten hinter Banaszek, obwohl das polnische Sportministerium, das im Jahr 2017 den Verband mit rund vier Millionen Euro unterstützte, auf ihn massiven Druck ausgeübt hatte, das Amt niederzulegen. In den vergangenen Monaten rückte der Radsport in den Fokus der medialen Berichterstattung - allerdings nicht wegen der außerordentlichen sportlichen Leistungen der polnischen Athleten, sondern wegen eines Skandals, in den ein ehemaliger Funktionär und Trainer verwickelt gewesen sein soll. Dieser soll Fahrerinnen, darunter sogar minderjährige, sexuell missbraucht haben.
Banaszek gab kurz nach seiner Wahl Ende 2016 einer externen Firma die Fertigstellung eines Audits in Auftrag, der die Vergangenheit des Verbands beleuchten sollte. Die Ergebnisse wurden allerdings nicht bekannt, da Banaszek die Veröffentlichung des Berichts verhinderte. Zwei seiner Vizepräsidenten wurden jedoch vom Schuhkonzern CCC an dessen Firmensitz mit den Resultaten der Untersuchungen vertraut gemacht. CCC-Eigentümer Dariusz Milek war jahrelang Hauptsponsor des Verbands und einer MTB-Frauenmannschaft, für die der im Verdacht der sexuellen Nötigung stehende Trainer arbeitete. Milek soll außerdem finanziell für den Audit aufgekommen sein.
Die wichtigsten Partner des Verbands wie CCC, der Ölkonzern Orlen und der Sportartikelhersteller 4F legten die Zusammenarbeit auf Eis, das Sportministerium forderte von Banaszek dessen Rücktritt. Alles sah jedoch danach aus, dass er trotz eines wenig freundlichen Arbeitsklimas weiterhin an den Hebeln der Macht bleiben würde. Am Donnerstag wurde aber auf einer Pressekonferenz des Sportministers Witold Banka zusammen mit dem Präsidenten des Polnischen Olympischen Sportbundes, Andrzej Krasnicki, sowie dem Veranstalter der Polen-Rundfahrt, Czeslaw Lang, ein neues Förderprojekt präsentiert – dotiert mit über fünf Millionen Euro –, das offenbar ohne die Vermittlung und Hilfe des Verbands realisiert werden soll.
Diese Initiative war wahrscheinlich der sprichwörtliche Nagel an Banaszeks Sarg, dessen Verband noch immer von einer großen Schuldenlast gedrückt wird. "Meine Entscheidung ist gefallen, weil mir vor allem der Radsport am Herzen liegt. Gleichzeitig möchte ich jedoch betonen, dass ich mich im Zusammenhang mit den vom Ministerium erhobenen Vorwürfe nicht schuldig fühle“, schrieb Banaszek in einem Statement.
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