Italiener startet bei der Tour of Oman in die Saison

Aru schwärmt von seinem perfekten Winter

Von Daniel Brickwedde

Foto zu dem Text "Aru schwärmt von seinem perfekten Winter"
Fabio Aru (Astana) auf der Pressekonferenz am Tag vor Beginn der Oman-Rundfahrt | Foto: Cor Vos

13.02.2017  |  (rsn) - Fabio Aru (Astana) hat 2017 Großes vor. Der Gesamtsieg bei der 100. Ausgabe des Giro d’Italia soll es für den 26-Jährigen in dieser Saison werden. Die Italien-Rundfahrt im Mai ist jedoch noch fern, ein vielversprechender Saisoneinstand dennoch wichtig. Den will Aru bei der Tour of Oman feiern. Und die Vorbereitung dazu hätte laut seiner Aussage nicht besser sein können.

"Ich hatte einen richtig perfekten Winter. Wir hatten drei Trainingscamps, zwei im Dezember, eines im Januar. Bis auf drei Regentage hatten wir dabei auch gutes Wetter – und selbst im Regen haben wir trainiert", erklärte Aru auf der Pressekonferenz vor dem Start der Tour of Oman. "Jetzt muss man sehen, was das im Wettkampf wert ist".

Für den Italiener ist es das erste Mal, dass er seine Saison im Mittleren Osten einläutet. "Ich beginne die Saison früher als in den letzten Jahren. Wenn ich da eingestiegen bin, hatten die anderen schon einen oder zwei Monate Rennen in den Beinen. Das merkt man dann schon", so Aru, der sich schon zutraut, ganz vorne mitzumischen. "Wenn der frühe Saisonstart jetzt zu Siegen führen würde, hätte ich natürlich nichts dagegen".

Zu seinen weiteren Plänen über den Giro hinaus wollte der 26-Jährige sich so früh in der Saison allerdings noch nicht äußern. "Meine Saisonplanung läuft bislang nur bis zum Giro. Danach ist noch alles offen. Man kann nicht alles fahren, man muss dosieren", sagte der Vuelta-a-Espana-Sieger aus dem Jahr 2015.

Zunächst zählt allerdings ein guter Auftritt im Oman. Und mit guter Form dürfte Aru am Persischen Golf gleich zu den aussichtsreichen Kandidaten um den Gesamtsieg gehören, zumal das Streckenprofil die Kletterer bevorzugt.  Besonders die Ankunft am Green Mountain auf der vorletzten Etappe dürfte Aru liegen – sollten die Beine mitspielen. 

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