Einnahme verbotener Substanzen bestritten

Fränk Schleck beantragt Öffnung der B-Probe

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Fränk Schleck (RadioShack-Nissan) | Foto: ROTH

18.07.2012  |  Bagneres-de-Luchon (dapd) - Fränk Schleck (RadioShack-Nissan) hat nach seinem positiven Dopingtest auf das Diuretikum Xipamid die Einnahme verbotener Substanzen bestritten und angekündigt, die B-Probe öffnen zu lassen lassen.

"Ich kann mir das Testergebnis nicht erklären und beantrage deshalb die Öffnung der B-Probe. Sollte die Analyse das erste Ergebnis bestätigen, werde ich Anzeige gegen Unbekannt wegen Vergiftung erstatten", teilte Schleck in einer Stellungnahme mit.

Unterstützung erhielt der 32-Jährige von seinem fünf Jahre jüngeren Bruder Ansy. "Bei meinem Leben und bei meiner Familie, bin ich sicher, dass er nichts genommen hat", sagte der Toursieger von 2010 der französischen Zeitung "Le Parisien".

Fränk Schleck war bei einer Kontrolle am 14. Juli auf der 13. Etappe der Tour de France positiv auf das Diuretikum kontrolliert worden. Sein Team RadioShack-Nissan hat den Tour-Dritten von 2011 bereits aus dem Rennen genommen. Ihm droht maximal ein Jahr Sperre.

Die Stellungnahme von Fränk Schleck im Wortlaut:

Ein Arzt der UCI (Anm. d. Red.: Radsport-Weltverband) hat mich heute Abend informiert, dass eine verbotene Substanz in meinem Urin bei einer Routinekontrolle am 14. Juli entdeckt worden ist. Ich schließe kategorisch aus, dass ich eine verbotene Substanz genommen habe. Ich kann mir das Testergebnis nicht erklären und beantrage deshalb die Öffnung der B-Probe. Sollte die Analyse das erste Ergebnis bestätigen, werde ich Anzeige gegen Unbekannt wegen Vergiftung erstatte.

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