Niermanns Tour-Blog

Drei Tage Warten und Langeweile

Von Grischa Niermann

Foto zu dem Text "Drei Tage Warten und Langeweile"
Grischa Niermann (Rabobank) | Foto: ROTH

27.06.2012  |  Hallo liebe Leute,

an dieser Stelle werde ich Euch alle paar Tage etwas von der Tour de France berichten. Auch wenn ich in diesem Jahr leider nicht dabei bin, um meine zehnte "Grosse Schleife" in Angriff zu nehmen, werde ich versuchen, Euch ein paar "Insiderinformationen" zu liefern.

Die Anreise zu einer großen Rundfahrt erfolgt immer mittwochs vor dem Start. Dann sind es noch drei lange Tage bis das Rennen beginnt, und die bestehen vor allem aus Warten, Langeweile und nicht besonders attraktiven Ereignissen - wie der Teamvorstellung und dem Fahrerbriefing, bei dem man jedes Jahr aufs Neue erfährt, wie viele blaue und wie viele rote Autos der Organisation jeweils vor und hinter dem Feld fahren.

Dieses Fahrerbriefing gibt es nur bei der Tour de France, und so schlimm wäre es ja gar nicht, wenn es nicht immer mit ewig langem Herumsitzen und Warten verbunden wäre.

Ich denke, ich spreche für alle Rennfahrer, wenn ich sage, dass alle froh sind, wenn sie am Samstag endlich in Lüttich auf der Startrampe stehen und den Prolog in Angriff nehmen. Dann beginnt das Rennen, auf das sich die Meisten das ganze Jahr lang vorbereitet haben und von dem sie hoffen, dass es ihnen ewigen Ruhm bringt (oder zumindest einen Etappensieg).

Ciao Grischa


Grischa Niermann ist von seinem Rabobank-Team erstmals seit 2008 nicht für das Tour-Aufgebot nominiert worden. Die freie Zeit im Juli nutzt der Hannoveraner nun, um in einem Blog auf Radsport News seine Eindrücke von der 99. Tour de France zu schildern, die er vor dem Fernseher verfolgen wird.

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