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69. Vuelta a España

Quintana sieht Contador als Rivalen Nummer eins

Foto zu dem Text "Quintana sieht Contador als Rivalen Nummer eins"
| Foto: Cor Vos

01.09.2014  |  (rsn) – Nairo Quintana (Movistar) sieht Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) nach dessen starkem Auftritt auf der gestrigen 9. Etappe der Vuelta a España als schärfsten Rivalen im Kampf um den Gesamtsieg. Dagegen hält der Giro-Gewinner den Briten Chris Froome (Sky) für eine weniger große Gefahr.

„Alberto Attacke war sehr stark. Froome ist der Top-Favorit im Zeitfahren, aber Contador ist der Rivale Nummer eins für die Vuelta “, meinte der Kolumbianer, der neben Joaquim Rodriguez (Katusha) als einziger bei Kälte und Regen dem Antritt des Madrilenen auf dem Schlusskilometer hinauf zur Bergankunft in Aramón Valdelinares hattn folgen können und praktisch auf der Ziellinie noch zu dem sich umblickenden Contador aufschloss.

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Es reichte für Quintana dann auch noch, um das Rote Trikot des Gesamtführenden von seinem Teamkollegen Alejandro Valverde zu übernehmen. Auch wenn der Spanier ebenso wie Froome Contadors Angriff nichts entgegenzusetzen hatte, sieht der neue Vuelta-Spitzenreiter keine Veranlassung, die Taktik bei Movistar umzustellen und von der Doppelspitze auf einen einzigen Kapitän umzustellen. „Es gibt darüber keine Debatte. Wir sind beide vorne dabei und ob nun Alejandro oder ich – das Ziel ist es, den Sieg für das Team einzufahren“, erklärte Quintana, der aber auch Froome noch nicht abgeschrieben hat.

„Ich war ein bisschen überrascht, dass er abgehängt wurde, aber vielleicht hatte er einfach nur einen schlechten Tag, wie wir ihn alle mal haben können“, mutmaßte der 24-Jährige. „Man kann Froome nicht abschreiben. Es ist kein großer Abstand und ich bin mir sicher, dass er wieder vorne dabei sein wird“, so der Kletterspezialist, der mit nur drei Sekunden Vorsprung auf Contador und acht auf Valverde führt.

Selbst Froome, dessen Team im gestrigen Schlussanstieg für mächtig Tempo sorgte, hat bei 28 Sekunden Rückstand nicht nur noch alle Chancen auf den Gesamtsieg, sondern sogar die Chance, mit einem starken Auftritt im morgigen 36,7 Kilometer langen Einzelzeitfahren Quintana das Rote Trikot nach nur einem Tag wieder abzunehmen.

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