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30.03.2014 | (rsn) – Auf der 6. Etappe der 94. Katalonien-Rundfahrt zeigte sich Jens Voigt (Trek) so, wie man ihn kennt, nämlich in der Offensive. Der mittlerweile 42-Jährige hatte mal wieder den richtigen Riecher und war in der neun Fahrer starke Ausreißergruppe dabei, die es bis ins Ziel nach Vilanova i al Geltrú schaffte und dort den Sieg unter sich ausmachte.
Dabei war die Zusammensetzung der Gruppe ideal für einen neuerlichen Voigt'schen Coup, wie der Berliner erklärte: „Es waren grundsolide Fahrer dabei, keine Superstars. Alle hatten das gleiche Ziel vor Augen und sich entsprechend an der Arbeit beteiligt."
Als die Gruppe noch 90 Sekunden Vorsprung mit auf die letzten zehn Kilometer nehmen konnte, war dem Trek-Routinier klar, dass er und seine Begleiter den Tagessieg unter sich ausspielen würden. „Da wusste ich, dass ich attackieren musste und bei etwa neun Kilometern sah ich einen guten Moment gekommen. Ich wollte es nicht auf einen Sprint ankommen lassen“, so Voigt, dessen Attacke aber neutralisiert wurde.
„Ich fühlte mich okay, nicht super. Aber da die anderen Fahrer nicht attackiert haben, dachte ich, dass sie auch müde seien.“ Als dann Stef Clement (Belkin) 1,5 Kilometer vor dem Ziel seine entscheidende Attacke setzte, konnte Voigt dann aber nicht mehr folgen und musste sich am Ende mit Rang vier zufrieden geben.
„Ich denke, er war auch der Stärkste. Er hat sich seine Attacke für ganz zum Schluss aufgehoben“, lobte Voigt den Etappengewinner und zeigte sich selbstkritisch. „Ich bin noch immer nicht der Jens, der ich sein kann“, sagte der Trek-Profi, um dann jedoch seinen gewohnten Optimismus zu finden. „Es war ein Lebenszeichen, ein Zeichen, dass ich mich meiner normalen Form annähere und dass Team weiter in meine Arbeit vertrauen kann“, so Voigt, der mit Rang vier sein mit Abstand bestes Saisonergebnis einfuhr.
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