19. Tour de Langkawi: Quintero behauptet Gelb

Bos mag Belkin-Doppelsieg nicht bejubeln

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Kein Grund zur Freude: Theo Bos (Belkin,li.) gewinnt die 2. Langkawi-Etappe, bei der es im Finale zu mehreren Stürzen kam. | Foto: Cor Vos

28.02.2014  |  (rsn) – Theo Bos hat auf der 2. Etappe der 19. Tour de Langkawi (2.HC) seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Der 30 Jahre alte Niederländer, im vergangenen Jahr bereits zweifacher Tagessieger in Malaysia, setzte sich am Freitag über 132,5 Kilomter von Sungai Petani nach Taiping im Sprint vor seinem australischen Teamkollegen Graeme Brown und den Österreicher Marco Haller (Katusha) durch.

Auf den Plätzen vier bis sechs folgten der Lette Aidis Kruops (Orica-GreenEdge), der Pole Michael Kolar (Tinkoff-Saxo) und der Neuseeländer Rico Rogers (OCBC Singapore).

An der Spitze der Gesamtwertung gab es keine Veränderungen. Auftaktsieger Duber Quintero (Team Colombia) behauptete sein Gelbes Trikot mit 22 Sekunden Vorsprung auf den Australier Jonathan Clarke (UnitedHealthcare). Dritter bleibt der Irische Meister Matt Brammeier (Synergy Baku).

Bos und sein Anfahrer Brown kamen im Finale bei zwei späten Massenstürzen ungeschoren davon, bei denen mehr als 20 Fahrer zu Boden gingen. Eines der Sturzopfer war der Italiener Andrea Guardini (Astana). Der zwölffache Langkawi-Etappengewinner zog sich eine Wunde am Fuß zu, sein Start am Samstag ist fraglich.

Deshalb wollte Bos seinen Sieg auch nicht standesgemäß begehen, wie er im Ziel erklärte. „Es gab viele Stürze, 500 Meter vor dem Ziel war links von mir einer, dann auch noch in der letzten Kurve hinter mir. Da wollte ich nicht feiern“, meinte der Belkin-Sprinter, der zum Auftakt noch leer ausgegangen war, als eine Ausreißergruppe den Sieg unter sich ausmachte. .

Diesmal waren die Sprintermannschaften allerdings aufmerksam und stellten die sechs Ausreißer Ho Junrong (Ocbc Singapore), Behnam Khalikhosroshahi (Tabriz Petro Chemical), Elchin Asadov und Tural Isgandarov (beide Synergy Baku), Jiang Zhi Hui (Giant-Champion) sowie Rashid Ibrahim (Nationalteam Malaysia) bereits zehn Kilometer vor dem Ziel. Aufgrund des chaotischen Finales kam es dann allerdings doch nicht zu einem Sprint Royale.

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