Zeitfahr-Olympiazweite kritisiert den Weltverband

Arndt: UCI hat kein Interesse am Frauenradsport

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Judith Arndt nach ihrem zweiten Platz im Olympischen Zeitfahren von London | Foto: ROTH

17.09.2012  |  Valkenburg (dapd). Die Zeitfahr-Olympiazweite Judith Arndt hat das mangelnde Interesse des Weltverbandes UCI am Frauen-Radsport beklagt. "Meiner Meinung nach muss die UCI investieren und auch mal in Vorkasse gehen. Erst wenn man investiert, kommt langfristig Gewinn heraus. Aber bei der UCI hat man das Gefühl, dass man gegen eine Wand läuft", sagte Arndt im Interview mit der Nachrichtenagentur dapd.

Der Frauen-Radsport sei laut der 36-Jährigen, die am Samstag das letzte Rennen ihrer Karriere bestreitet, "finanziell ausgesaugt". Das Problem sei vor allem die fehlende TV-Präsenz. "Hat man die, kommen auch die Sponsoren", sagte Arndt. Die Probleme sieht sie auch beim Bahnradsport: "Das ist unglaublich attraktiv für die Zuschauer, aber ich habe das Gefühl, dass bei der UCI kein Interesse besteht", fügte die Leipzigerin an.

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