Neuseeländer zahlt beim WM-Debüt Lehrgeld

Sergents Gedanken über den vierten heißen Stuhl

Foto zu dem Text "Sergents Gedanken über den vierten heißen Stuhl"
Jesse Sergent (RadioShack) | Foto: ROTH

21.09.2011  |  (rsn) – Bei der Eneco-Tour im August war der Neuseeländer Jesse Sergent noch, vom Wetter begünstigt, zum Zeitfahrsieg gerast. Bei der WM in Kopenhagen hatten alle Fahrer heute gleiche Bedingungen, so dass der erneut früh ins Rennen gegangene Neo-Profi nur Achtzehnter wurde.

Dennoch zog der Youngster vom Team RadioShack eine positive Bilanz – zumal die 46,4 Kilometer von Kopenhagen das längste Zeitfahren seiner noch jungen Karriere waren. „Ich bin schon recht zufrieden. Am Anfang war ich etwas nervös, aber es war eine schöne Erfahrung“, twitterte Sergent nach dem Rennen.

Im ersten Startblock auf die Strecke gegangen, fiel der 23-Jährige recht schnell aus den Medaillenrängen heraus, hielt sich aber eine Zeit lang auf Rang vier – und durfte somit noch auf einem der vier „heißen Stühle“ Platz nehmen, die von den Organisatoren nicht nur für die drei aktuell Besten, sondern auch für den Viertplatzierten bereitgestellt worden waren.

„Ich frage mich, warum sie diesen vierten Stuhl dort haben. Mir tut jetzt schon der Fahrer Leid, der ihn am Ende einnehmen muss“, schrieb Sergent direkt vom heißen Stuhl. Am Ende ging dieser Platz an Bert Grabsch. Des "Mitgefühls" von Sergent darf sich der Deutsche Meister sicher sein.

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