Vuelta-Sturz bremste Vorbereitung

Breschel gibt die Heim-WM nicht auf

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Matti Breschel (Rabobank) ist das Lachen nach einem O-Ton: "Scheiß-Jahr" vergangen| Foto: ROTH

07.09.2011  |  (rsn) - Nach seinem Sturz auf der 6. Etappe der Vuelta a Espana hatte Matti Breschel (Rabobank) seine Heim-WM in Kopenhagen schon ad acta gelegt. Zwei gebrochene Finger, eine gerissene Sehne in der Hand und Prellungen an Knie und Hüfte schienen das große Ziel, Weltmeisterschaft im eigenen Land, platzen zu lassen. Jetzt will der Däne doch noch das Unmögliche möglich machen.

Eine Platte in seiner rechten Hand und der Traum vor seinen dänischen Fans zu starten halten die Hoffnung auf einen Start aufrecht. "Ich liebe die Weltmeisterschaft so sehr und jetzt findet sie auf dänischem Boden statt - da kann ich nicht einfach sagen, dass es vorbei ist", sagte der Silbermedaillengewinner aus dem Vorjahr. Dass es bis zum 25. September ganz schwer wird wieder fit zu werden, ist Breschel bewusst: "Ich schaue von Tag zu Tag und wenn ich weiter solche Fortschritte mache wie bisher, dann denke ich, dass ich starten kann."

Ob Breschel starten darf entscheidet letztendlich der dänische Teamchef Lars Bonde. "Ich habe eine Menge Erfahrung anzubieten und wenn Lars Bonde seine Entscheidung trifft, beachtet er das hoffentlich", sagte Breschel, der sich auch nicht zu schade ist für seine Teamkollegen zu arbeiten: "Wenn ich den anderen im Team helfen kann, dann werde ich alles geben."

Eigene Chancen sieht Breschel nicht: "Ich weiß, was es heißt um eine Weltmeisterschaft zu fahren und deshalb ist mir bewusst, dass ich nicht in der Lage bin zu gewinnen - nicht mit dieser Form." Bis zum Start am 25. September in Kopenhagen sind es noch ein paar Tage. Vielleicht hat sich Breschels Form bis dahin schon wieder deutlich verbessert. Nichts ist unmöglich.

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