Zeitfahrsieg beim Giro del Trentino

Klöden dreht am Ende mächtig auf

Foto zu dem Text "Klöden dreht am Ende mächtig auf"
Andreas Klöden (Radioshack) im Führungstrikot des Giro del Trentino Foto: ROTH

20.04.2011  |  (rsn) – Mit all seiner Erfahrung, gepaart mit anhaltender Topform hat Andreas Klöden (RadioShack) das Auftaktzeitfahren des Giro del Trentino (Kat. 2.HC) gewonnen. Dank der richtigen Taktik überholte der 35-Jährige nach 13,4 Kilometern noch den bei der Zwischenzeit führenden Italiener Adriano Malori (Lampre) und war im Ziel um genau eine Sekunde schneller als der 14 Jahre jüngere Italiener.

„Ich bin das Rennen nicht allzu schnell angegangen, da ich wusste, dass am Ende noch ein zwar nur 500 Meter langer, aber dafür recht steiler Anstieg wartete“, so Klöden nach seinem vierten Saisonerfolg. „Ich wollte mir für den Schlussteil noch einige Kraftreserven aufbewahren.“

Dies gelang dem RadioShack-Profi. „Der Plan ging auf“, erklärte er und fügte an. „Malori hat zwar geführt, aber ich konnte am Ende noch mal richtig aufdrehen.“ Das Ziel für die Rundfahrt ist erfüllt. „Meine Ambition war es, das Zeitfahren zu gewinnen. Jetzt habe ich auch das Leadertrikot.“

Was noch kommt, ist Zugabe. „Ich versuche es, zu verteidigen. Es wird aber nicht einfach, da hier einige ambitionierte Fahrer für den Giro d`Italia am Start stehen“, erklärte Klöden, und sein Sportlicher Leiter José Azevedo ergänzte. „Vor allem die Etappen am Donnerstag und Freitag werden extrem schwer.“

Von seinem sportlichen Leiter Azevedo bekam der Rundfahrtenspezialist indes ein Sonderlob. „Heute hat es einfach nur Spaß gemacht, hinter Andreas im Auto zu sitzen. Er hat ein perfektes Zeitfahren abgeliefert, er hat jede Kurve richtig erwischt.“

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