Top-Favorit der 62. Dauphiné stapelt tief

Contador rechnet sich keine Siegchancen aus

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Alberto Contador (Astana) Foto: ROTH

06.06.2010  |  (rsn) – Vor dem Start des 62. Critérium du Dauphiné stapelt Top-Favorit Alberto Contador tief. “Ich befinde mich in der Aufbauphase für die Tour de France", erklärte der Vorjahresdritte. "Ich habe das Gefühl, dass es Tag für Tag besser geht, dennoch ist mein körperlicher Zustand nicht gut genug, um den Gesamtsieg bei der Dauphiné anzustreben. Deshalb werde ich hier entspannter als üblich fahren.“

Auch in den Bergen rechnet sich Contador offiziell keine Siegchancen aus. Um etwa nach L’Alpe d’Huez hinauf bei den Besten mithalten zu können, fehle ihm noch die Form, so der zweifache Toursieger, der erstmals in seiner Karriere den mythischen Anstieg fahren wird. L’Alpe d’Huez steht übrigens zum ersten Mal im Programm der Dauphiné, wird im Juli aber wie im vergangenen Jahr auch von der Tour umgangen.

Contador, der die Tour-Generalprobe durch die französischen Alpen noch nie gewann, will nach eigenen Angaben in erster Linie seine neue Zeitfahrmaschine testen. Gelegenheiten dazu hat er am Sonntag im sechs Kilometer langen Prolog und am Mittwoch, wenn das 49 Kilometer lange Einzelzeitfahren auf dem Programm steht. „Es ist kompakter, hat einen kleineren Rahmen“, erklärte der Spanier. „Und es ist meinen Rhythmuswechseln angepasst, wenn ich aus dem Sattel gehe.“

Nur wenn der Test in Südfrankreich nicht zu seiner Zufriedenheit ausfallen sollte, will Contador bei den Spanischen Zeitfahrmeisterschaften seinen Titel verteidigen. Ansonsten wird er vor dem am 3. Juli beginnenden Tour de France kein Rennen mehr bestreiten.

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