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18.01.2010 | (rsn) – Heute war mal wieder ein Tag der Entspannung, oder anders gesagt: Der Tag vor der ersten Rundfahrt des Jahres. Wir hatten mal wieder super Wetter: 23 Grad, viel Sonne, nicht zu kalt und nicht zu warm. Ideal, um sich im Training zwei Stunden die Füße zu vertreten - heute mal nicht zu siebt, sondern zu neunt. Unsere beiden Mechaniker haben den Tag genutzt, um sich ein bisschen außerhalb des Geschehens ein Bild von uns zu machen. In einem Café am Strand diskutiert es sich auch besser als nach einem Rennen.
Bei der Tour Down Under sind alle Rennfahrer fast zehn Tage lang in demselben Hotel. Das heißt, alle laufen sich früher oder später über den Weg. Alle? Fast alle. Heute beim Essen haben wir uns nämlich gefragt, was Lance eigentlich so treibt, wenn sich alle beim Essen treffen. Ihn sieht man frühestens an der Startlinie und spätestens am Ziel.
Wenn man aus dem Hotel geht und dort warten 100 Leute auf Lance, kann man sich schon vorstellen, dass er auch mal seine Ruhe haben will. Denn spätestens, wenn er an der Strecke auftaucht, ist die Hölle los. Lance hier, Lance da. Es ist schon Wahnsinn, welch eine Anziehungskraft ein Sportler auf Menschen haben kann. Bei seinen Charity Ride am Samstag waren stolze 5.000 Leute am Start: Man hat das Gefühl, dass ganz Adelaide im Armstrong-Fieber ist.
Bis Morgen
Euer Frösi
Robert Förster führt zum Saisonauftakt bei der Tour Down Under die Sprintabteilung seines Milram-Teams an. In seinem Tagebuch auf Radsport News wird „Frösi“ vom ersten ProTour-Rennen der Saison berichten.
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