Vuelta: Weiterfahrt ungewiss

Weylandt zieht sich bei Sturz Kahnbein-Verletzung zu

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Wouter Weylandt (Quick Step)

Foto: ROTH

16.09.2009  |  (rsn) – Wie schon bei der Tour de France läuft bei Quick Step auch bei der Vuelta a Espana nicht viel zusammen. Kapitän Tom Boonen, wie bereits in Frankreich eine einzige Enttäuschung, hat das Rennen längst verlassen; Flandern-Rundfahrt-Gewinner Stijn Devolder fährt sich gerade aus dem belgischen WM-Aufgebot; und Sprinter Wouter Weylandt klebt das Pech an den Fersen.

Nachdem der 24-Jährige auf der „Sturz“-Etappe von Lüttich im Finale gegen das Columbia-Trio Greipel, Sieberg und Grabsch chancenlos war und sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste, wurde Weylandt durch einen Sturz im Finale der 16. Etappe aller Chancen beraubt.

Zwar rollte der Quick Step-Fahrer noch ins Ziel. Bei der nachfolgenden Röntgenuntersuchung im Krankenhaus von Ciudad Real diagnostizierten die Ärzte aber eine „Mikro-Fraktur“ am linken Kahnbein, wie Quick Step mitteilte. Ob der Belgier das Rennen fortsetzen kann, soll sich vor der 17. Etappe entscheiden.

"Heute war ich der Mann für den Sprint“, erklärte Weylandt, der im Vorjahr eine Vuelta-Etappe gewinnen konnte. „In der Schlussphase war ich gut platziert, aber plötzlich ging ich zu Boden. Wir fuhren Höchstgeschwindigkeit und ich konnte weder bremsen noch ausweichen. Wenn die Schwellung und die Schmerzen erträglich sind, werde ich versuchen, an den Start zu gehen.“

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