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10.05.2009 | (rsn) – Comeback gelungen: Mit seinem Erfolg auf der letzten Etappe der Vier Tage von Dünkirchen hat André Greipel (Columbia-Highroad) bewiesen, dass er auf dem Weg zurück zu alter Form ist. Fast vier Monate nach seinem schlimmern Sturz bei der Tour Down Under, bei der er sich die Schulter gebrochen hatte, zeigte der 26-jährige Sprinter bei dem Mehretappenrennen durch Nordfrankreich eine prima Vorstellung. Er gewann nicht nur das sechste Teilstück, sondern auch die Punktewertung und beendete das rennen auf gesamtplatz vier. Außerdem trug Greipel für einen Tag das rosafarbene Führungstrikot.
"Ich bin wirklich froh, wieder bei den Sprints dabei zu sein und auch überrascht, dass meine Form schon so gut ist“, kommentierte der Hürther seinen zweiten Saisonsieg. „Dass ich das Punktetrikot gewonnen habe, ist ein Zeichen von Konstanz und dass mein Sieg hier kein Zufall war.“
Entgegen kam Greipel, dass die Etappe auf einem neunmal zu durchfahrenden Rundkurs endete. „Das war mir eine Hilfe, weil ich so wusste, dass es rund drei Kilometer vor dem Ziel Seitenwind gab. Ich dachte, ich würde im Zielsprint ein bisschen ängstlich sein wegen der Erinnerung an meinen Sturz in Australien. Stattdessen habe ich es einfach durchgezogen“
Jetzt hat Greipel noch zweieinhalb Wochen Zeit, um sich auf die Bayern-Rundfahrt vorzubereiten und seiner Schulter zusätzliche Erholung zu gönnen. „Es schmerzt nicht mehr, aber ich spüre die Verletzung immer noch“, so der Columbia-Sprinter. „Wenn ich nicht die Reha gemacht hätte, würde es jetzt sicher wieder schlimmer werden. So aber kann ich mein normales Training durchziehen.“
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