RSNplusRSN-Rangliste, Platz 7: Linda Zanetti

Mit Uno-X bei den Topsprinterinnen angeklopft

Von Felix Mattis

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Linda Zanetti (Uno-X) feiert ihren Etappensieg bei der Polen-Rundfahrt im August. | Foto: Cor Vos

26.12.2025  |  (rsn) – Linda Zanetti (Uno-X Mobility) ist 2025 zu einem der Shootingstars im internationalen Peloton geworden. Nach zwei Jahren beim UAE-Team und einem bei Human Powered Health schloss sich die Schweizerin dem norwegischen Rennstall Uno-X Mobility an, fand dort den "Platz, an dem ich mich wohlfühle" und hat große Entwicklungsschritte gemacht. Von Platz 146 zu Saisonbeginn ging es vor in die Top 30 der Weltrangliste.

Zanetti feierte ihren ersten ProSeries-Erfolg gleich zu Saisonbeginn in Spanien, fuhr übers Jahr hinweg 13 Top-5-Resultate ein und war bei Le Samyn und in Nokere jeweils als Zweite hautnah dran am ersten belgischen Klassikersieg.

"Ich bin auf jeden Fall happy – so eine gute Saison hatte ich nicht erwartet. Das war ganz klar meine beste bisher", bilanzierte die 23-Jährige nun im Gespräch mit radsport-news.com. "Ich habe herausgefunden, was für eine Fahrerin ich sein kann und an welchen Stellen ich noch arbeiten kann, um besser zu werden und mit den besten Sprinterinnen mitzuhalten", so Zanetti, die sich aber nicht als reine Sprinterin sieht: ___STEADY_PAYWALL___

"Sicher bin ich schnell, aber wir haben auch gesehen, dass ich auch ein paar Anstiege überstehen kann. Deshalb sehe ich mich als Fahrerin für die Klassiker, nicht nur für Massensprints wie bei De Panne, sondern die härteren Kopfsteinpflasterrennen. Darauf wird auch im kommenden Jahr der Fokus liegen", erklärte die Schweizerin im Gespräch, einen Tag nachdem sie aus ihrem bereits zweiten Dezember-Trainingslager zurückgekommen war - zunächst eines mit ihrem Team, dann auch noch eines mit Swiss Cycling in der Toskana. "Die Unterstützung im Schweizer Verband ist wirklich gut", befand sie mit Blick darauf.

Über UAE und Human Powered Health zu Uno-X

Doch blicken wir zunächst zurück: Zanetti kam 2022 als 19-Jährige direkt in den WorldTour-Kader des UAE Team ADQ. Nach einer harten Saison des Lernens ging es für 2023 ins da neu gegründete Development-Team des Emirate-Rennstalls und mit passenderen Rennprogramm konnte die Schweizerin ihr Talent auch durch Ergebnisse aufblitzen lassen. Vier Siege bei Rennen der Kategorien 1.1, 1.2 und 2.2 feierte Zanetti dort bereits.

Für 2024 ging es in die WorldTour zurück, aber nicht bei UAE, sondern beim US-Rennstall Human Powered Health, wo es für die Schweizerin aber nicht so gut passte – und so verabschiedete sie sich nach nur einem Jahr schon wieder und schloss sich nun Uno-X an. "Hier habe ich meinen Platz gefunden", erzählte sie RSN nun und erklärte: "Das Team ist sicher gut darin, einem das Rennfahren und das Sprinten beizubringen. Aber ich mag vor allem auch die Atmosphäre und meine Teamkolleginnen. Wir unterstützen uns in jeder möglichen Art – nicht nur auf sportlicher, sondern auch auf persönlicher Ebene. Manchmal ist es wichtiger, sich um die Menschen zu kümmern, als nur um die 'Athleten'."

Das Uno-X-Team mit Linda Zanetti (links) bei der Teampräsentation zur Flandern-Rundfahrt 2025 in Oudenaarde. | Foto: Cor Vos

Trainiert wird Zanetti bei Uno-X vom Niederländer Jelle de Jong, doch auch die junge, österreichische Sportliche Leiterin Anna Badegruber, die zur Saison 2026 zur Sportchefin beim Uno-X-Frauenteam aufsteigt, spielt eine wichtige Rolle für Zanetti. "Sie war ja schon beim UAE-Development-Team meine Sportdirektorin und ich kenne sie also schon von Beginn meiner Karriere an. Wir haben eine recht enge Beziehung und dass sie jetzt meine Teamchefin ist, ist wirklich schön. Sie ist jung, aber sie hat trotzdem viel Wissen und Erfahrung – kann Rennen sehr gut einschätzen und ist eine sehr gute Anführerin für unser Team."

Beim neuen Team von Beginn an stark

An Badegrubers Seite knüpfte Zanetti 2025 sofort an das starke gemeinsame Jahr 2023 an: Beim Saisonauftakt auf Mallorca wurde die Schweizerin in Felanitx (1.1) sofort Vierte, zwei Wochen später klappte es beim ProSeries-Eintagesrennen Vuelta CV Feminas mit dem ersten Sieg – im Sprint gegen Ex-Teamkollegin Daria Pikulik, ihre 'Vorgesetzte' in Sachen Sprintankünfte aus dem Vorjahr. Es folgten im Februar und März drei zweite Plätze bei der Clasica Almeria (1.1) hinter Ally Wollaston, Le Samyn (1.1) hinter Lorena Wiebes und dem Nokere Koerse (1.Pro) hinter Marta Lach – sowie Platz 7 bei den 'inoffiziellen Sprint-Weltmeisterschaften' bei Brügge-De Panne (1.WWT).

Einziger Wermutstropfen in einem starken Frühjahr war das Aus bei Gent-Wevelgem (1.WWT) Ende März. "Da hatte ich einfach keinen guten Tag. Das war sicher ein bisschen eine Enttäuschung dieses Jahr", meinte sie nun. "Aber im Radsport hat man eben auch mal Tage, an denen es nicht läuft. Und manchmal in der Saison habe ich einfach auch kleine Fehler gemacht, die ein besseres Resultat verhindert haben – zum Beispiel im Sprint bei der Tour de France. Da waren wir mit dem Leadout etwas zu früh dran. Aber solange man von seinen Fehlern lernt, sagt mir das Team immer, ist alles gut."

Am Nokereberg musste sich Linda Zanetti (links) im Sprint nur der Polin Marta Lach von SD Worx – Protime geschlagen geben. | Foto: Cor Vos

Die Tour de France im Juli war insgesamt eine schwierige Woche für Zanetti und ihr Uno-X-Team. Hochmotiviert und nach eigener Aussage auch sehr gut vorbereitet ging es nach Frankreich. "Leider ist es dort aber nicht gut gelaufen. Wir hatten als Team viele Ausfälle und es war wirklich schwer für uns. Wir hatten sehr viel investiert und konnten nichts rausholen", so Zanetti, die auf Etappe 4 in Poitiers Achte wurde und damit für die einzige Top-10-Platzierung ihrer vom Pech verfolgten Mannschaft sorgte. Uno-X verlor durch Stürze im Verlauf der Woche vier von sieben Fahrerinnen und kam nur noch zu dritt in die Alpen – ohne die dafür vorgesehenen Bergfahrerinnen.

Eines der zwei persönlichen Highlights war der Sieg einer Teamkollegin

Umso wertvoller war für Zanetti, dass sie selbst zehn Tage nach dem Tour-Ende mit ihrem Sieg auf der 2. Etappe der Tour de Pologne (2.1) und dem zweiten Gesamtrang dort die Stimmung wieder aufhellen konnte. "Zwei Momente in diesem Jahr sind für mich herausgestochen: Erstens der Sieg in Polen. Nach dieser schweren Tour de France dann dort zu gewinnen, das war für uns alle eine große Erleichterung. Da ist es einfach perfekt gelaufen und das hat allen gutgetan", so Zanetti.

"Mein zweites Highlight war der Sieg von Mie Ottestad in Burgos (im Mai, Anm. d. Red.). Wir sind dort mit einem offenen Plan in den Tag gestartet: entweder für einen Sprint mit mir - und wenn eine späte Attacke gehen würde, dann sollte sie folgen. Das hat geklappt und dann hat sie auch noch gewonnen", erzählte sie vom Erfolg der 28-jährigen Norwegerin in Roa de Duero im Ausreißer-Duell gegen Überfliegerin Marlen Reusser 18 Sekunden vor dem sprintenden Hauptfeld. "Es war superschön, Teil vom ersten WorldTour-Sieg unseres Teams zu sein. Wir sind an dem Tag als Team wirklich stark gefahren und haben unseren Plan super umgesetzt – das mag ich einfach, wenn alles so funktioniert."

Auf der 2. Etappe der Tour de Pologne fing Zanetti im Bergaufsprint auf Kopfsteinpflaster die früh losgespurtete Französin Marie Le Net noch ab. | Foto: Cor Vos

Im Mai hatte Zanetti bei der Vuelta a Espana bereits einen dritten Etappenrang in Huesca ersprintet, im Juni folgte ein vierter Platz auf der 1. Etappe der Tour of Britain und nach ihrem Erfolg in Polen gab es im September noch zwei fünfte und einen sechsten Platz in den Massensprints der Simac Ladies Tour. Zanetti zeigte sich immer regelmäßiger bei den Besten im Sprint und hofft nun, darauf 2026 aufbauen zu können.

2026 warten Debüts bei Mailand-Sanremo und Paris-Roubaix

"Sicher wollte ich in manchen Momenten mehr, weil ich nah dran war an noch besseren Ergebnissen. Aber ich muss auch zugeben, dass mir in den Massensprints viel Erfahrung fehlt, die den Unterschied machen kann", erklärte sie. "Das Ziel ist jetzt, einfach weiter zu wachsen und ich denke mit den in diesem Jahr gesammelten Erfahrungen können noch einige bessere Ergebnisse kommen."

Beginnen wird Zanettis Saison wie 2025 erneut auf Mallorca mit den dortigen Eintagesrennen Ende Januar. Anschließend geht es im Februar zur WorldTour-Rundfahrt in den Vereinigten Arabischen Emiraten, bevor nochmal ein Trainingsblock in der Heimat ansteht und anschließend eine volle Klassiker-Kampagne vom Openingsweekend über diverse Kopfsteinpflasterrennen sowie auch Mailand-Sanremo bis hin zu Paris-Roubaix folgt. Wie es danach genau weitergeht, ist noch nicht ganz klar. In Sachen Rundfahrten wird Ende Mai aber voraussichtlich der Giro d'Italia angepeilt werden. "Dort sollte es zwei, drei Sprintetappen geben und es sollte ein gutes Rennen für mich sein", so Zanetti.

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