--> -->
15.07.2021 | (rsn) - Wir sammeln für Sie nach jeder Etappe der 108. Tour de France die ersten Kommentare der Protagonisten, die Sie kurz nach dem Zieleinlauf hier nachlesen können.
Tadej Pogacar (UAE Team Emirates / Etappengewinner und Gelbes Trikot): "Es ist unglaublich. Nach gestern habe ich mich immer noch gut gefühlt. Es ist wirklich verrückt. Ich freue mich über den Sieg. Seit ich in die Tour gestartet bin, ist es ein Spiel für mich. Ich genieße es zu spielen. Es sind noch drei Tage, aber es sieht gut aus im Moment. Es war superhart. Am Tourmalet war das Tempo schon richtig hoch und du vergisst alles um dich. Im Finale war es echt das Maximum. Wir werden schauen, im Zeitfahren will ich immer das Beste geben. Manchmal gibt es schlechte Tage, aber hoffentlich ändert sich nichts mehr. Natürlich kannst du sechs Minuten noch verlieren, ich fühle mich aber voller Selbstvertrauen.
Jonas Vingegaard (Jumbo - Visma / Etappen - und Gesamtzweiter): "Ich hatte nicht meinen besten Tag heute und habe enorm gelitten. Ich bin darum wirklich zufrieden mit Platz zwei auf der Etappe und im Klassement. Vermutlich geht es in der dritten Woche niemandem mehr wirklich gut. Zweiter in der Gesamtwertung zu sein ist einfach Wahnsinn nach. Jetzt will ich die Etappe morgen noch überleben und dann sehen wir weiter. Nach dem Ausscheiden von Roglic war diese Tour ein großer Lernprozess. Ich werde versuchen den zweiten Platz zu verteidigen".
Gabriel Rasch (Sportdirektor Ineos Grenadiers): "Wir wollten unbedingt was machen, hatten geplant, Geraint Thomas oder Michael Kwiatkowski in eine der Gruppen zu schicken. Aber das hat nicht geklappt. Wir wollten das Rennen dann kontrollieren, nicht zu hart machen, um genug Leute im Finale zu haben. Wir hatten Hoffnungen, dass Richard Carapaz was im Sprint machen kann, aber Pogacar war am Ende zu stark. Es war ein guter Versuch und ich bin zufrieden, wie die Jungs heute agiert haben. Es war schwierig, mit dem Kampf um das Bergtrikot und das kannst du dann fast nicht kontrollieren. Es gab viele Interessen, für uns lief es aber gut. Die Gruppe war nie weit weg. Gaudu war gefährlich, deshalb wollten wir ihn nicht wegfahren lassen.
Wilco Kelderman (Bora - hansgrohe / Gesamtfünfter): "Es war nicht großartig, da ich mich nach dem Sturz nicht so gut gefühlt habe. Es war ein großer Kampf am letzten Berg. Wir wussten, dass es die letzte Bergetappe ist und darum ist jeder noch einmal All-In gegangen. Emu (Buchmann) und Patrick (Konrad) haben mich gut unterstützt. Emu war bis zum Ende fast dabei, bis zu den letzten zwei Kilometern. Das war perfekt. Ich denke, ich kann mich noch um einen Platz verbessern, aber Rang fünf ist sehr gut. Am Samstag gibt es dann noch den letzten Kampf.
Emanuel Buchmann (Bora - hansgrohe): "Ich habe mich heute besser gefühlt. Eigentlich war es fast normal, so wie es sein sollte. Im Finale konnte ich wieder Wilco helfen. Er ist wieder gut gefahren und es sieht gut aus, dass wir die Top 5 erreichen. Ich habe an den Tourmalet gute Erinnerungen, das war damals eine gute Etappe und auch heute ist es wieder gut gelaufen. Von dem her mag ich die Etappe. Für Top 5 sieht es gut aus, im Zeitfahren sollte Wilco stark sein und auch stärker als in der ersten Woche. Da war er vom Sturz noch behindert. Wir können zufrieden sein, so wie es gelaufen ist."
David Gaudu (Groupama - FDJ): "Der Tourmalet ist einer meiner Lieblingsanstiege in meinem Lieblingsgebirge. Ich habe gesagt, ich werde attackieren. Es war alles oder nichts. Ich wollte einen Vorsprung herausfahren, um nicht mit Pogacar und Vingegaard ins Finale zu gehen, wo sie stärker als ich gewesen wären. Als ich ganz alleine unten angekommen bin, gab es Gegenwind, das war schwierig. Schade, dass Pierre Latour auf der Abfahrt mein Hinterrad nicht halten konnte. Es hat nicht geklappt mit dem Etappensieg, aber es hat Spaß gemacht. Wir sind nur noch zu viert in der Mannschaft, aber wir wollen etwas zeigen. Es bleibt uns noch eine Chance mit Stefan Küng - er hat eine kleine Idee im Hinterkopf für das Zeitfahren…“
Enrico Poitschke (Sportdirektor Bora - hansgrohe): "Wir sind heute sehr zufrieden. Die Mannschaft hat wieder einen hervorragenden Job gemacht und Wilco hat das Optimum herausgeholt, würde ich sagen. Es gab auch keine Möglichkeit, um irgendwo anzugreifen, denn das Tempo war vom Tourmalet weg sehr hoch und eigentlich ging es nur darum, möglichst lange dranzubleiben. Wilco hat das sehr gut gemacht und auch Emu ist heute wirklich stark gefahren und war bis zum Finale vorne dabei. Am Ende haben die Beine entschieden und Wilco ist mit O’Connor ins Ziel gefahren. Die Leistung hat gestimmt und wie gesagt, das war heute das Optimum.“
Mark Cavendish (Deceuninck - Quick-Step / Grünes Trikot): "Es hätte viel einfacher sein können… es war den ganzen Tag über rein und raus. BikeExchange fuhr hart an dem Anstieg vor der Sprintwertung, das hat schon Energie gekostet. Aber Morkov und ich haben noch vor Matthews Punkte geholt. Da war für mich die Etappe vorbei. Ich bin diesen Anstieg zehn Mal hochgefahren, und zehn Mal habe ich ihn gehasst. Ich weiß, was meine Teamkollegen für mich tun, und ich bin bewegt, weil es schon seit dem Start der Tour de France so geht. Ich würde gerne noch mindestens eine Etappe gewinnen.“
(rsn) - Zu einer Geldstrafe von 1200 Euro wurde die Zuschauerin verurteilt, die mit dem Schild "Allez Opi – Omi" bei der vergangenen Tour de France einen Massensturz verursacht hatte. Ein Gericht in
(rsn) – Während am Donnerstag in Paris die Strecke der Tour de France 2022 vorgestellt wird, beginnt in Brest der Strafprozess gegen die junge Frau, die auf der 1. Etappe der diesjährigen Frankrei
(rsn) - Georg Zimmermann (Intermarché - Wanty - Gobert) ist seine erste Tour de France mit einem Kahnbeinbruch zu Ende gefahren, den er sich bereits bei einem Sturz auf der 1. Etappe zugezogen hatte.
(rsn) - Nach seinem Sturz zum Auftakt der Tour de France, bei dem er sich Frakturen in beiden Ellbogen zuzog, erholt sich Marc Soler nur langsam von den Folgen. “Ich trainiere schon seiteiniger Zeit
(rsn) - Vom Grand Départ am 26. Juni in Brest bis zum großen Finale am 18. Juli auf den Champs Élysées: Das Highlight-Video zur 108. Tour de France liefert einen Rückblick auf die 21 Etappen des
(rsn) - Tadej Pogacar und sein UAE Team Emirates sind die Großverdiener der 108. Tour de France. Nach seinen Galavorstellungen vor allem in der letzten der drei Wochen kommt der Titelverteidiger auf
(rsn) – Wie das kolumbianische Portal Mundo Ciclístico berichtet, hat sich Daniel Martinez mit dem Coronavirus infiziert und wird deshalb nicht wie vorgesehen am Olympischen Straßenrennen am 24.
(rsn) – Dave Brailsford, Gründer und Team-Manager von Ineos Grenadiers, hat in einem Interview mit der Tageszeitung The Guardian erklärt, dass ihn massive gesundheitliche Probleme zum Rücktritt
(rsn) – Zum dritten Mal stand Patrick Konrad (Bora – hansgrohe) am Start der Tour de France. Mit seinem grandios herausgefahrenen Sieg auf der 16. Etappe von El Pas de la Casa nach Saint-Gaudens s
(rsn) - Obwohl sein Team Deceuninck - Quick-Step nochmals alles gab, konnte Mark Cavendish eine bis dahin für ihn perfekt verlaufene Tour de France nicht mit dem fünften Etappensieg krönen. Nachdem
(rsn) - Nach der 108. Tour de France ziehen wir Bilanz von den Vorstellungen der insgesamt zwölf deutschen Starter, von denen nach drei schweren Wochen acht in Paris das Ziel auf den Champs Élysée
(rsn) - In den Jahren 2015 und 2016 holte sich André Greipel zum Abschluss der Tour de France auf den Champs Élysées den jeweils letzten Etappensieg, 2017 musste er sich nur Dylan Groenewegen gesch
(rsn) - John Degenkolb (Picnic – PostNL) blickt auf ein hartes Dwars door Vlaanderen zurück, bei dem er trotz guter Beine nicht in die vorderen Ränge fuhr und sich 3:26 Minuten hinter Rennsieger N
(rsn) – Es scheint, als ob bei den belgischen Klassikern das Glück Stefan Küng (Groupama – FDJ) nicht hold sei. Immer wieder zählt der Schweizer zu den Sieg-Kandidaten, immer wieder wird er ge
(rsn) - Visma - Lease a Bike konnte zum ersten Mal in dieser Klassikersaison einem Rennen seinen Stempel aufdrücken. Mit gleich vier Mann attackierte das Team 71 Kilometer vor dem Ziel und wenig spä
(rsn) – Neilson Powless (EF Education – EasyPost) hat mit einem Husarenstück das 79. Dwars door Vlaanderen (1.UWT) für sich entschieden. Der 28-jährige US-Amerikaner ließ nach 184,2 Kilometern
(rsn) – Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) hat mit einem Solo von rund 25 Kilometern erstmals in ihrer Karriere Dwars door Vlaanderen (1.Pro) der Frauen für sich entschieden. Die Italienische Meis
(rsn) - Im Siegerinterview kam Neilson Powless (EF Education-EasyPost) aus dem Grinsen nicht mehr heraus. Denn Siegchancen schienen der US-Amerikaner im Finale der 79. Ausgabe von Dwars door Vlaandere
(rsn) – Bei seinen bisherigen vier Teilnahmen an Dwars door Vlaanderen war Max Walscheid (Jayco – AlUla) als Helfer für seine (Sprint-)Kapitäne unterwegs. An den Start der 79. Ausgabe des flämi
(rsn) – Im vergangenen Frühjahr hatte Jannik Steimle als von Q36.5 neu verpflichteter Klassikerkapitän meist freie Fahrt und wusste seine Chance unter anderem mit dem Sieg beim GP De Denain zu nut
(rsn) – Zehn Jahre nach seinem Sieg bei Dwars door Vlaanderen und am 28. Geburtstag seines vor sechs Jahren tödlich verunglückten Teamkollegen Bjorg Lambrecht macht sich am Mittwoch Ex-Profi Jelle
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) - Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) hat in der bisherigen Klassikersaison noch keine Bäume ausgerissen. Doch für Dwars door Vlaanderen scheint der Belgier bereit zu sein. Wie auf Strava z
(rsn) – Welche Radrennen finden statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum RSN-Live-Ticker? In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wic