--> -->
08.05.2021 | (rsn) – Für Pascal Ackermann (Bora – hansgrohe) läuft in dieser Saison bislang wenig zusammen. Vier dritte Plätze hat er in Sprints erst erzielt, höher hinaus ging es noch nicht. Und auch beim jüngsten Versuch auf der 3. Etappe der Algarve-Rundfahrt in Tavira, wo Ackermann bei einem weiteren Sieg von Ex-Teamkollege Sam Bennett (Deceuninck – Quick-Step) nur Fünfter wurde, lag das weniger an seinen Beinen, als vielmehr an der Sprintvorbereitung.
"Der Fehler lag in der letzten Kurve", gab Ackermann in der Pressemitteilung seines Teams unumwunden zu. "Wir waren gut positioniert, aber dann musste ich in der letzten Kurve bremsen und verlor meinen Schwung. Als Morkov dann auf der linken Seite wirklich schnell vorbeikam, war ich etwas überrascht. Dann habe ich vielleicht einen Moment zu lange gezögert, an welches Hinterrad ich gehen soll, aber da hatte ich auch schon keine Chance mehr."
In der Anfahrt zum Ziel hatte Bora – hansgrohe die Sprintvorbereitungen eigentlich dominiert. Nils Politt und Martin Laas sorgten dafür, dass die Raublinger an der Spitze fuhren, als es auf den Schlusskilometer ging. Dort holte Rüdiger Selig Ackermann dann etwas weiter hinten ab und führte ihn kurz vor besagter letzter Kurve, die rund 400 Meter vor dem Ziel wartete, in die ersten Positionen, während Michael Schwarzmann - genau wie geplant - als Erster um die Kurve fuhr. Dann aber wurde es Ackermann zwischen Eduard Grosu (Delko) und Danny van Poppel (Intermarché – Wanty – Gobert) etwas zu eng, er bremste und verlor Seligs Hinterrad.
Fehler in letzter Kurve und dann war Kumpel 'Schwarzi' im Weg
Ackermann zögerte einen Moment, wurde links vom Deceuninck-Duo Michael Morkov und Bennett überholt und wollte zwar offensichtlich sofort ans Hinterrad des späteren Siegers springen, doch genau in diesem Augenblick ließ sich von vorne Schwarzmann zurückfallen. Ackermann musste um seinen Teamkollegen herum, verlor so den Bennett-Zug und wurde noch einmal kurz zwischen Grosu und Jon Aberasturi (Caja Rural – Seguros RGA) eingebaut, bevor er dann endlich seinen Sprint entfalten konnte – zu spät, um noch weiter nach vorn zu kommen, als auf Rang fünf.
"Der fünfte Platz ist natürlich nicht das, was wir erwartet hatten", gab auch Bora – hansgrohes Sportlicher Leiter Jean-Pierre Heynderickx zu. "Aber insgesamt haben die Jungs wieder einen guten Job gemacht." Es hätte gut geklappt, wie geplant, zwei Mann vor Ackermann durch die letzte Kurve zu bringen, so der Belgier. Mit Schwarzmann und Selig gelang das gut, nur Ackermann selbst ging eben leider in der Kurve verloren.
Was wird aus dem Tour de France-Start?
Für Ackermann besonders bitter: Die verbleibenden zwei Etappen der Algarve-Rundfahrt sind mit Zeitfahren und Mini-Bergankunft nichts für ihn. Er wird also auch aus Portugal wieder mit leeren Händen nach Hause reisen und sich dann in die nächste Trainingsperiode stürzen, um sich auf die Tour de France vorzubereiten – ohne überhaupt ganz sicher sein zu können, dass man ihn dorthin mitnimmt.
Bora – hansgrohe-Teamchef Ralph Denk hatte bereits im Winter jenes öffentliche Versprechen aus dem Vorjahr aufgeweicht, dass Ackermann 2021 sein Tour-Debüt geben werde. Die Form müsse natürlich stimmen, erklärte Denk. Ob sie das tut, lässt sich aufgrund der für Ackermann zuletzt leider nie reibungslos ablaufenden Sprints bislang kaum beurteilen. Die Beine scheint er zu haben, in der Abstimmung hapert es aber und so sprechen die Ergebnisse nicht die Sprache eines Siegkandidaten für Tour de France-Massensprints. Aber Ergebnisse können eben auch täuschen.
Die nächste Chance hat Ackermann beim Critérium du Dauphiné ab dem 30. Mai. Dann muss endlich der erste Saisonsieg her, um alle Zweifel aus dem Weg zu räumen.
Schauen Sie sich das Finale der Etappe hier nochmal im Video an:
(rsn) - Ethan Hayter (Ineos Grenadiers) hat am letzten Tag der 47. Algarve-Rundfahrt das Gelbe Trikot noch abgeben müssen. Der 22-jährige Brite, der im gestrigen Zeitfahren gestürzt war, dennoch se
(rsn) - In der Rubrik Ergebnisse liefern wir in kompakter Form und unmittelbar nach Zieleinlauf einen kurzen Überblick über die Ergebnisse der wichtigsten UCI-Rennen unterhalb der WorldTour. Volt
(rsn) - Der Däne Kasper Asgreen (Deceuninck - Quick-Step) hat das 20 Kilometer lange Zeitfahren der Algarve-Rundfahrt gewonnen. Überschattet wurde die Etappe aber vom Sturz des Briten Ethan Hayter (
(rsn) - Welche Rennen stehen heute auf dem Programm, wie sieht die Streckenführung aus und wer sind die Favoriten? radsport-news.com gibt Ihnen kurz und kompakt eine tägliche Vorschau auf die wichti
(rsn) - In der Rubrik Ergebnisse liefern wir in kompakter Form und unmittelbar nach Zieleinlauf einen kurzen Überblick über die Ergebnisse der wichtigsten UCI-Rennen unterhalb der WorldTour. Volta
(rsn) - Welche Rennen stehen heute auf dem Programm, wie sieht die Streckenführung aus und wer sind die Favoriten? radsport-news.com gibt Ihnen kurz und kompakt eine tägliche Vorschau auf die wichti
(rsn) - Zum zweiten Mal bei der 47. Algarve-Rundfahrt und zum siebten Mal in dieser Saison überquerte Sam Bennett (Deceuninck – Quick-Step) den Zielstrich als Erster. Damit ließ der Ire Tadej Poga
(rsn) - Pascal Ackermann (Bora - hansgrohe) muss weiter auf seinen ersten Saisonsieg warten. Der 27-jährige Pfälzer belegte auf der 3. Etappe der Algarve-Rundfahrt über 203,1 Kilometer von Faro nac
(rsn) - Neben Ex-Weltmeister Rui Costa (UAE - Team Emirates) zählte Lennard Kämna (Bora – hansgrohe) zu den Favoriten der Algarve-Rundfahrt. Doch bereits die erste Bergetappe beendete den Traum de
(rsn) - Welche Rennen stehen heute auf dem Programm, wie sieht die Streckenführung aus und wer sind die Favoriten? radsport-news.com gibt Ihnen kurz und kompakt eine tägliche Vorschau auf die wichti
(rsn) – Mit drei Mann in einer sechsköpfigen Spitzengruppe fuhr das Team Ineos Grenadiers dem Ziel am Alto de Foia entgegen – und am Ende setzte sich der erst 22-jährige Ethan Hayter im Bergaufs
(rsn) - In der Rubrik Ergebnisse liefern wir in kompakter Form und unmittelbar nach Zieleinlauf einen kurzen Überblick über die Ergebnisse der wichtigsten UCI-Rennen unterhalb der WorldTour.Volta ao
(rsn) - Die Flandern-Rundfahrt bildet für Radsport-Fans gemeinsam mit Paris-Roubaix das Highlight der Klassikerwochen eines jeden Frühjahrs. Das belgische Monument, am 25. Mai 1913 erstmals ausgetra
(rsn) - Diese Szene gefiel Kasia Niewiadoma (Canyon – SRAM – zondacrypto) beim gestrigen Dwars door Vlaanderen (1.Pro) überhaupt nicht: Als Elisa Longo Borghini (UAE - ADQ) zu ihrem letztendlich
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Mit der Flandern-Rundfahrt (1.UWT) steht am Sonntag der Höhepunkt der flämischen Klassikerwochen an. Die 109. Ausgabe der “Ronde“ führt über 269 Kilometer Wochenende von Brügge nach
(rsn) – Ein paar Änderungen an der Strecke gibt es immer. Da macht auch die Flandern-Rundfahrt 2025 keine Ausnahme. Doch neben dem jährlichen Wechsel zwischen den Startorten Antwerpen und Brügge,
(rsn) - Remco Evenepoel (Soudal – Quick) wird am Start der diesjährigen Tour de Romandie stehen, wie die Organisatoren der am 29. April mit einem Prolog in Saint-Imier beginnenden Schweizer WorldTo
(rsn) – Wenn es am kommenden Sonntag bei der 22. Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) auf der Zielgerade in Oudenaarde zum finalen Sprint einer kleineren Gruppe kommen sollte, könnte Marianne Vos
(rsn) - Nach ihrem ersten Rennblock, der mit Rang 37 bei der Trofeo Alfredo Binda (1.WWT) endete, nahm sich Antonia Niedermaier die Zeit, um mit RSN über ihren Saisoneinstieg, ihre veränderte Rolle
(rsn) - Alberto Bettiol (XDS – Astana) wird am Sonntag nicht zur Flandern-Rundfahrt antreten können. Wie der Italienische Meister auf der Website seines Teams erklärte, habe er sich eine Lungenent
(rsn) – Zum mittlerweile 22. Mal steht die Flandern-Rundfahrt der Frauen (1.WWT) im Programm. Rund um Oudenaarde müssen die Fahrerinnen aus 24 Teams insgesamt 168,9 Kilometer absolvieren, wobei zwÃ
(rsn) – Die Flandern-Rundfahrt der Frauen ist das älteste durchgängig ausgetragene unter den Monumenten im Frauen-Kalender – und nach der Trofeo Alfredo Binda sowie dem Flèche Wallonne und dem
(rsn) - Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ) ist bereit für die Titelverteidigung bei der am Sonntag anstehenden Flandern-Rundfahrt. Das bewies die Italienische Meisterin eindrucksvoll bei der 13. Aus