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11.09.2020 | (rsn) - Im Zentralmassiv ging auf der 13. Tour-Etappe das Bergduell der beiden Slowenen Primoz Roglic (Jumbo – Visma) und Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) in die nächste Runde. Noch nie stand ein Fahrer aus dem kleinen Alpenland auf dem Podium in Paris, nun kämpft das Duo um das Gelbe Trikot der 107. Tour de France.
Mit Blick auf das Alter der Beiden ist es ein Duell des jungen Wilden gegen den alten Hasen. Doch mit seiner Vorgeschichte als Skispringer ist Roglic trotz seiner fast 31 Jahre nicht der Routinier. Er ist die Sensation der vergangenen Jahre und die aktuelle Nummer eins der Welt. Seit seinem kometenhaften Aufstieg vor drei Jahren, als Roglic die 17. Etappe der Tour de France gewann und sich Schritt für Schritt vom Überraschungsmann zum GrandTour-Spezialisten entwickelte, rast er von Sieg zu Sieg.
Baskenlandrundfahrt, UAE Tour, Tirreno-Adriatico und die Romandie-Rundfahrt waren seine ersten großen Erfolge. Dazu kamen zwei Etappensiege bei der Tour, eine bittere Niederlage beim Giro d’Italia 2019, wo Roglic den Gesamtsieg aufgrund einer Erkrankung verpasste und Dritter wurde.
Die vorläufige Krönung folgte dann vor fast genau einem Jahr in Madrid, als Roglic mit der Vuelta a Espana seine erste GrandTour gewann. Auf dem Podium neben ihm standen damals Alejandro Valverde (Movistar) und ein zweiter Fahrer aus Slowenien, der damals 20-jährige Pogacar.
Dieser überraschte ebenfalls 2017 erstmals, damals als 17-Jähriger bei der Slowenien-Rundfahrt, wo er überraschend Fünfter wurde. Pogacar gilt als das große Talent im slowenischen Radsport, wogegen Roglic eher zufällig zu diesem Sport fand. Auch im Finale der 191,5 Kilometer langen Etappe von Chatel-Guyon nach Puy Mary Cantal waren die beiden Überflieger am letzten Berg die Stärksten aus der Gruppe der Favoriten.
Roglic lässt sich von Pogacar nicht überraschen
Der ersten Attacke von Pogacar konnte nur mehr Roglic folgen. Der Mann im Gelben Trikot übernahm dann die Tempoarbeit, während dahinter die Konkurrenten auf dem kurzen, aber extrem steilen Finaleimmer weiter zurückfielen.
"Der war ja richtig steil. Als wir unten reinfuhren habe ich nach oben geschaut und dachte mir, da muss ich hoch", zeigte sich der Träger des Maillot Jaune beeindruckt vom Finale am Pas de Peyrol. Wen er am meisten fürchten musste, wusste Roglic schon zuvor. "Ich bin nicht wirklich überrascht von Tadej. Ich freue mich für ihn“, so der Jumbo-Kapitän.
"Als wir in den letzten Anstieg kamen, da habe ich mir gesagt, dass ich jetzt alles geben muss", sagte Pogacar, der nun wieder im Weißen Trikot als bester Jungprofi unterwegs ist. Dieses musste er, nachdem er fast eineinhalb Minuten auf einer Windkante verlor,en hatte, an Vorjahressieger Bernal abgeben.
"Primoz und ich haben es geschafft, den anderen ein paar Sekunden abzunehmen", freute sich Pogacar über das nationale Teamwork am Schlussanstieg: "Aber ich habe auch gesehen, wie stark Primoz ist. Ich konnte ihm am Ende kaum mehr folgen.“ Wirkte Pogacar bei den ersten Bergankünften noch stärker, so hinterließ nun Roglic den besseren Eindruck. Aber noch ist es weit bis Paris, und auch die Alpen warten noch.
Allerdings hat der souveräne Tour-Spitzenreiter noch den Vorteil des besseren Teams. Mit Tom Dumoulin und Sepp Kuss hat er auch in den langen Anstiegen zwei wirkungsvolle Helfer. Pogacar wirkt da nach den Ausfällen von Faio Aru und Davide Formolo ziemlich auf sich allein gestellt. "Ich weiß nicht, was in den Alpen noch alles passieren kann, aber ich werde weiterkämpfen", versprach der 21-Jährige, der im Gesamtklassement nun mit einem Rückstand von 44 Sekunden auf Platz zwei liegt, ehe ein kolumbianischer Viererpack, angeführt von Bernal (+0:59), dahinter lauert. Den Südamerikern wurden aber im Etappenfinale von den beiden Slowenen ihre Grenzen aufgezeigt.
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