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05.08.2020 | (rsn) - Nach dem schweren Unfall kurz vor der Ziellinie der 1. Etappe der Polen-Rundfahrt in Katowice hat der Radsport-Weltverband UCI den Niederländer Dylan Groenewegen (Jumbo - Visma) nicht nur disqualifiziert und mit einer Strafe von 500 Schweizer Franken belegt, sondern auch umgehend ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet. Das erklärte die UCI zwei Stunden nach dem Vorfall in einer Pressemitteilung.
"Die UCI verurteilt das gefährliche Verhalten des Fahrers Dylan Groenewegen (Jumbo - Visma), der Fabio Jakobsen (Deceuninck - Quick-Step) wenige Meter vor dem Ziel in die Barriere gedrängt und so einen Massensturz am Ende der 1. Etappe der Polen-Rundfahrt verursacht hat, scharf", heißt es in dem Statement, und weiter:
"Groenewegen wurde vom Kommissärs-Panel des Rennens disqualifiziert. Die UCI, die dieses Verhalten für inakzeptabel hält, hat den Fall sofort an die Disziplinarkommission weitergeleitet, um eine Bestrafung zu beantragen, die der Schwere des Sachverhalts angemessen ist. Unser Verband ist mit ganzem Herzen bei den betroffenen Fahrern."
Groenewegen hatte im Hochgeschwindigkeits-Sprint von Katowice, der abschüssig ist und bei dem Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h erreicht werden, geführt, als Jakobsen rechts an ihm vorbeiziehen wollte. Groenewegen aber machte seinem Landsmann die Tür zu und drängte ihn so in die Bande, weshalb Jakobsen schwer stürzte und mit einem hinter der Absperrung stehenden Offiziellen zusammenprallte. Sowohl Jakobsen als auch der Mann wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus geflogen.
Jumbo - Visma entschuldigt sich und will den Fall intern besprechen
Da die Absperrgitter durch den harten Aufprall ausgehebelt wurden und durch die Luft flogen, kamen noch weitere Fahrer zu Fall - neben Groenewegen selbst auch die Franzosen Marc Sarreau (Groupama - FDJ) und Damien Touze (Cofidis), die beide ins Krankenhause gefahren wurden, aber bei Bewusstsein waren. Jasper Philipsen (UAE - Team Emirates) kam nach Meldung seines Teams mit Prellungen davon.
Groenewegen selbst äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall, aber sein Team entschuldigte sich via Social Media. "Unsere Gedanken sind bei Fabio Jakobsen und den anderen Menschen, die in den heutigen schrecklichen Unfall bei der Polen-Rundfahrt invoviert waren. Solche Stürze sollten nicht passieren", heißt es da. "Wir entschuldigen uns aufrichtig und werden intern besprechen, was passiert ist und werden dann weitere Statements abgeben."
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