Wird das starke Frühjahr 2019 noch getoppt?

Van Vleuten fühlt sich besser und fitter als vor einem Jahr

Von Felix Mattis

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Annemiek van Vleuten wurde in Harrogate erstmals Weltmeisterin im Straßenrennen. | Foto: Cor Vos

13.02.2020  |  (rsn) - Wie schon im vergangenen Jahr, so hat sich Annemiek van Vleuten auch in diesem Winter mit besonders großen Trainingsumfängen auf die Saison vorbereitet. Die Weltmeisterin begleitete erneut das Männer-Team ihres Rennstalls Mitchelton - Scott im Dezember für ein zehntägiges Trainingslager mit täglich rund 200 Kilometern im Sattel. Und nun weilt van Vleuten bereits zum zweiten Mal in diesem Winter in Kolumbien und absolviert dort ein weiteres Höhentrainingslager.

"Ich denke, diese Saisonvorbereitung war meine beste in den letzten fünf oder sechs Jahren. Ich hatte keine Rückschläge", so van Vleuten in einer Pressemitteilung ihres Teams. Im Winter 2018/2019 musste sie sich zunächst von ihrer im WM-Straßenrennen von Innsbruck erlittenen Knieverletzung erholen. Angesichts des reibungslosen Winters diesmal freue sie sich nun auf das Frühjahr und die Klassiker, so van Vleuten. Dort nämlich liegen auch 2020 die ersten Saisonziele der Weltmeisterin, deren großer Traum für dieses Jahr natürlich der Olympiasieg in Tokio im August ist.

Sie wird beim Omloop Het Nieuwsblad am 29. Februar in ihre Saison starten, eine Woche später ihren Titel bei Strade Bianche in der Toskana zu verteidigen versuchen und dann noch einmal einen Trainingsblock einschieben, bevor es über Dwars door Vlaanderen (1. April) am 5. April zur Flandern-Rundfahrt und anschließend in die Ardennen-Woche geht - exakt dasselbe Frühjahrsprogramm, wie im vergangenen Jahr. Ob sie dann aber wie 2019 erneut mit der Tour de Yorkshire gleich weitermacht und wie es im Sommer mit der Titelverteidigung beim Giro Rosa aussieht, ist noch offen.

"Ich fahre nicht viele Rennen, aber die, die ich fahre, visiere ich wirklich an. Nachdem ich letztes Jahr so oft ganz nah am Sieg war, freue ich mich darauf, diese Rennen nun wieder zu fahren", so van Vleuten, die 2019 Strade Bianche sowie Lüttich-Bastogne-Lüttich gewann und bei der Flandern-Rundfahrt, dem Amstel Gold Race und dem Fleche Wallonne jeweils Zweite wurde. "Wenn ich im Regenbogentrikot eines dieser Rennen gewinnen könnte, wäre das sehr speziell - aber auf der anderen Seite: Gewinnen ist immer speziell, egal welches Trikot man trägt."

Aufgrund ihrer makellosen und intensiven Vorbereitung erwartet van Vleuten, dass sie schon vom ersten Rennen an siegfähig sein wird. "Normalerweise bin ich ein langsamer Starter im Frühjahr, aber diesmal bin ich für Nieuwsblad schon bereit und will die Form dann weitertragen", so van Vleuten. 2019 wurde sie beim sogenannten 'Eröffnungswochenende' der flämischen Klassiker-Saison bereits Vierte. Was für van Vleuten ein "langsamer Saisonstart" ist, wäre für viele das beste Resultat ihrer Karriere.

Eine Dokumentation über Annemiek van Vleuten und ihr Trainingslager im Männer-Team:

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