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03.07.2018 | (rsn) - Der US-Rennstall von Manager Jonathan Vaughters will diesmal ganz hoch hinaus. Das Gelbe Trikot in Paris soll ein kolumbianischer Allrounder holen, der im vergangenen Jahr als Gesamtzweiter alle überraschte.
Rückblick 2017: Das war eine Tour, wie sie sich Teammanager Jonathan Vaughters wohl nicht in seinen kühnsten Träumen vorgestellt haben dürfte: Nach seinem Etappenerfolg in Chambéry (8. Etappe) beendete Rigoberto Uran das Rennen auf einem sensationellen zweiten Gesamtrang. Ein großartiger Erfolg für das Team, das 2017 in Frankreich noch unter dem Namen Cannondale-Drapac unterwegs war. Da fiel es auch nicht weiter ins Gewicht, dass sich andere Leistungsträger wie Pierre Roland, Andrew Talansky (mittlerweile zurückgetreten) und Dylan van Baarle unter Wert schlugen.
Ausblick 2018: Die Frage für diese Tour lautet: Kann Rigoberto Uran seine Leistung aus dem Vorjahr wiederholen? Bei der Slowenien-Rundfahrt zeigte der Kolumbianer sich mit einem Etappensieg und als Zweiter des Schlussklassements bereits gut in Form. Doch 2017 profitierte Uran auch vom Fehlen (Dumoulin, Nibali), Ausscheiden (Valverde, Porte) und der Formschwäche einiger namhafter Konkurrenten (Quintana). Sein Manager Jonathan Vaughters posaunte trotzdem: „Wir versuchen die Tour zu gewinnen.“ Ein ehrgeiziges wie auch etwas zu hochgestecktes Ziel. Denn Uran ist kein Siegfahrer, der die Konkurrenz in den Bergen oder im Zeitfahren düpiert.
Eine erfahrene, solide Helferriege
Urans Stärke ist seine Konstanz – unter normalen Umständen ist er ein solider Kandidat für eine gute Top-Ten-Platzierung. Der 31-Jährige sollte aber auch in Sachen Tagessiege zu beachten sein, gerade bei Etappen, bei denen die Favoritengruppe geschlossen ankommt: Uran besitzt für einen Rundfahrer mehr als nur passable Sprintqualitäten. Zeitverluste muss er indes im Mannschaftszeitfahren befürchten, beim Critérium du Dauphiné und der Tour de Suisse gehörte sein Team nur zum Mittelmaß. In Sachen Helferriege ist EF-Drapac zwar ordentlich, aber eben doch deutlich schwächer als Teams wie Sky oder Movistar aufgestellt. Veteran Pierre Rolland wird es im französischen Hochgebirge versuchen, Debütant Daniel Martinez gilt mit seinen 22 Jahren als vielversprechender Klassementfahrer der Zukunft, der im Mai die Kalifornien-Rundfahrt auf Position drei beendete. Beide dürften die ersten Adjutanten von Uran in den Bergen sein. Zudem stellen Lawson Craddock sowie Simon Clarke als Allrounder wertvolle Ergänzungen dar, das Quartett hat, mit gewissen Freiheiten versehen, auch aus Fluchtgruppen heraus gute Möglichkeiten, für Glanzpunkte bei dieser Tour zu sorgen.
Sprinter außen vor
Der Belgier Sep Vanmarcke richtet als Pavé-Spezialist sein Hauptaugenmerk auf die 9. Etappe mit Ziel in Roubaix und sollte darüber hinaus gerade auf Flachetappen als Bodyguard für Uran auftreten. Außerdem berief EF-Drapac in Tom Scully und Taylor Phinney zwei weitere Domestiken ins Aufgebot. Letztgenannter dürfte Urans wichtigster Helfer im Mannschaftszeitfahren sein. Auf einen Sprinter wie Sacha Modolo oder Dan McLay verzichtet das Team indes – alle Kräfte sollen für Uran gebündelt werden.
Aufgebot: Rigoberto Uran (COL), Pierre Rolland (FRA), Dani Martinez (COL), Simon Clarke (AUS), Sep Vanmarcke (BEL), Tom Scully (NZL), Taylor Phinney (USA), Lawson Craddock (USA)
Land: USA
Hauptsponsor: EF Education First
Branche: Bildungs- und Reisedienstleistungen
Teamchef: Jonathan Vaughters
Radausrüster: Cannondale
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