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27.06.2018 | (rsn) - Zum zweiten Mal nimmt Bora-Hansgrohe mit dem Status einer WorldTour-Mannschaft an der Tour de France teil. Die Ziele sind exakt die gleichen wie im vergangenen Jahr. "Ein Etappensieg, das Grüne Trikot und ein Platz unter den ersten Fünf in der Gesamtwertung“, sagte Teamchef Ralph Denk bei der offiziellen Bekanntgabe des achtköpfigen Aufgebots, das wie bereits 2017 von Weltmeister Peter Sagan und Rundfahrtspezialisten Rafal Majka angeführt wird.
Im vergangenen Jahr ließ sich nur der erste Teil des Vorhabens verwirklichen. Nach verheißungsvollem Start wurde Sagan nach der 4. Etappe - wie sich später herausstellte, zu Unrecht - in Vittel disqualifiziert. Majka konnte nach einem schweren Sturz nicht mehr zum zehnten Teilstück antreten. Diesmal hofft Denk auf mehr Glück für sein Team, das seit 2014 Dauergast der Tour ist. Waren sie in den ersten drei Jahren als Zweitdivisionär noch mit Wildcards ausgestattet, verfügen ab 2017 über das automatische Startrecht als Rennstall der ersten Division.
"Man hat letztes Jahr gesehen, wie schnell sich mit ein wenig Pech alles ändern kann. Aber wir haben unsere Hausaufgaben in den vergangenen Wochen und Monaten gemacht, mehr liegt nicht in unseren Händen. Alle Jungs sind sehr gut vorbereitet, und, wie die letzten Rennen gezeigt haben, auf den Punkt fit“, zeigte sich Denk zuversichtlich, dass diesmal eine bessere Bilanz herausspringt als der einzige Tagessieg von Sagan 2017.
Sagan freut sich auf die Roubaix-Etappe
Dabei kommt auf das achtköpfige Aufgebot die knifflige Aufgabe zu, sowohl Sagans Etappenjagd und den Angriff auf das Grüne Trikot zu unterstützen als auch Majkas Ambitionen im Gesamtklassement zu wahren. "Natürlich ist es schwierig, die Balance zwischen der Jagd auf Etappensiege und den Ambitionen in der Gesamtwertung zu finden, aber wir haben eine sehr ausgeglichene Mannschaft zusammengestellt. Für das Mannschaftszeitfahren bin ich zuversichtlich, für die Roubaix-Etappe (über Kopfsteinpflaster) haben wir einige Spezialisten in unseren Reihen“, sagte Denk und meinte dabei speziell den italienischen Neuzugang Daniel Oss, den Polen Maciej Bodnar sowie Marcus Burghardt, den diesmal einzigen Deutschen im Team, der vor seiner zehnten Tour de France steht.
Das neunte Teilstück der diesjährigen Tour hat sich auch der 28-jährige Sagan rot markiert, nicht zuletzt deshalb, weil er im April bei Paris - Roubaix endlich das lang ersehnte erste Monument im Trikot von Bora-hansgrohe gewinnen konnte. Nun will der dreimalige Weltmeister auch bei der Jagd über insgesamt 21,9 Kilometer Pflastersteinpassagen triumphieren. "Meine Vorbereitung war sehr gut, ich bin bereit. Die Etappe nach Roubaix wird sicher auch für mich besonders, ich habe nun gute Erinnerungen an diesen Ort und die Sektoren, aber das Rennen wird ganz anders sein als im April“, sagte Sagan, der dann Klassementfahrer wie Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida) zu seinen Konkurrenten zählt.
Den Italiener hat auch Teamkollege Majka als einen seiner größten Rivalen im Kampf um die Gesamtwertung auf seinem Zettel. Der zweimalige Bergkönig der Tour hofft, bei seiner zweiten Frankreich-Rundfahrt im Bora-Trikot vom Sturzpech verschont zu bleiben. Das hatte der Pole übrigens bei seiner Generalprobe schon ereilt.
"Die Slowenien-Rundfahrt ist mit meinem Sturz auf der ersten Etappe nicht ganz nach Wunsch verlaufen, aber am Ende habe ich gemerkt, dass meine Beine immer besser werden“, so der 28-Jährige, der mit Gesamtrang sechs ein ordentliches Ergebnis ablieferte, nachdem er 2017 die Rundfahrt noch gewonnen hatte. Danach bezog Majka noch ein Höhentrainingslager in der Sierra Nevada und fühlt sich jetzt "sehr gut vorbereitet“, so der Kletterspezialist, der in den Bergen Unterstützung vom Polen Pawel Poljanski und vom Österreicher Gregor Mühlberger erhalten soll, der genau wie sein vielseitig einsetzbarer Landsmann Lukas Pöstlberger vor dem Tour-Debüt steht.
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