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Tour of the Alps:Bergtrikot soll verteidigt werden

Rabitsch: “Ich muss auch heute in die Spitzengruppe“

Von Peter Maurer aus Auer

Foto zu dem Text "Rabitsch: “Ich muss auch heute in die Spitzengruppe“"
Stefan Rabitsch (Felbermayr-Simplon-Wels) im Bergtrikot der Tour of the Alps | Foto: Hochhauser

18.04.2018  |  (rsn) – Am Start der 2. Etappe der Tour of the Alps scherzte Andreas Grossek, Sportdirektor des Teams Felbermayr-Simplon-Wels, noch über einen möglichen Sieg. Drei Kilometer vor dem Ziel löste sich dann sein Schützling Riccardo Zoidl gemeinsam mit Jan Hirt aus der Favoritengruppe mit den Stars wie Chris Froome und Fabio Aru. Die beiden ehemaligen Sieger der Österreich Rundfahrt versuchten es und hofften, dass die Favoriten sich belauern und nicht reagieren würden.

"Das hätte durchaus passieren können. Ich musste ja lachen, als über das Radio gemeldet wurde, dass Hirt und ein zweiter Fahrer angegriffen haben. Riccardo war den ganzen Tag nervös und fragte immer, wann er es probieren soll. Als Hirt ging, wusste ich, dass er ihm folgen wird", erinnerte sich Grossek gegenüber radsport-news.com.

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Der Coup ging den beiden dann nicht auf, die Favoriten reagierten und holten die Ausreißer wieder ein. Mit dem elften Platz konnte Zoidl aber zufrieden die Alpe di Pampeago verlassen. Er verbesserte sich im Gesamtklassement auf Rang 16 und sein Teamkollege Stephan Rabitsch rundete mit dem Gewinn des Bergtrikots den zweiten Tag für die Welser Equipe ab.

"Wir werden mit allem, was wir haben, darum kämpfen dieses Trikot jetzt bis Innsbruck zu verteidigen", so Grossek - und Rabitsch weiß, was das für das kleine Continental-Team bedeutet. "Das heißt, ich muss auch in den nächsten Tagen in die Spitzengruppe", fügte er an. Bereits am Kilometer null attackierte Rabitsch am gestrigen Dienstag, um danach an den Bergwertungen insgesamt zwölf Punkte zu sammeln, was für das Trikot des besten Kletterers ausreichte.

Die Welser sind damit eine der größten Überraschungen der 2. Tour of the Alps. Auch wenn sie in Österreich zu den Top Teams zählen, ist der Unterschied zu den Infrastrukturen der Topmannschaften gewaltig. Dies zeigt sich auch, wenn sich Zoidl, Rabitsch & Co. jeden Tag am Start bei ihrem Wohnmobil sammeln und in mitgebrachten Campingstühlen ihre Vorbesprechung auf die Etappe durchführen. Kein Vergleich zu den Mannschaftsbussen der World Tour und Pro-Continental-Teams.

"Das ist sicher das bestbesetze Rennen, an dem wir je teilgenommen haben. Sieht man sich die Topfahrer an, so weiß man, dass jene auch in wenigen Wochen beim Giro an der Spitze sein werden. Das Rennen ist eines unserer Highlights und wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen", kündgte Grossek am Start der 3. Etappe in Auer an.

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