Brexit und Katalonien erschwerten Sponsorensuche

An Post-Team löst sich auf - Sean Kelly hofft auf Rückkehr 2019

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Sean Kelly (re.) wird 2018 mit An Post-Chain Reaction nicht mehr im Peloton vertreten sein. | Foto: Cor Vos

30.10.2017  |  (rsn) - Das irisch-belgische An Post-Chain Reaction-Team wird nach elf Jahren nicht mehr im Peloton vertreten sein. Wie die beiden Gründer und Eigentümer Sean Kelly und Kurt Bogaerts erklärten, werde man nach dem Rückzug des langjährigen Sponsors An Post keine Lizenz für 2018 beantragen können. Allerdings soll die Auszeit nur auf das kommende Jahr beschränkt bleiben. Für 2019 plane man die Rückkehr, dann sogar auf ProContinental-Niveau, wie es in einer Pressemitteilung hieß.

Als mitverantwortlich für die erfolglose Suche nach neuen Sponsoren macht das Team dabei den EU-Austritt von Großbritannien sowie die politischen Unruhen in Katalonien. “Angesichts der starken Verbindungen des Teams nach Spanien und ins Vereinigte Königreich haben sich die Folgen des Brexits und die politische Lage in Katalonien auf die Entscheidungen interessierter Parteien (negativ) ausgewirkt, aber wir bleiben unbeirrt“, schreibt das Continental-Team.

An Post-Chain Reaction hat sich einen guten Ruf als Talentschmiede erarbeitet, aus der in den vergangenen Jahren unter anderem Sam Bennett (Bora-hansgrohe) und Ryan Mullen (Cannondale) den Sprung in die WorldTour schafften. Im diesjährigen Aufgebot stand mit dem ehemaligen Juniorenweltmeister Jonas Bokeloh auch ein deutscher Fahrer.

Als nächstes Ziel bezeichnete es das Management, bis zum Juli 2018 zu einer Vereinbarung mit einem geeigneten Sponsor zu gelangen, um dann "hoffentlich mit einem starken und engagierten Aufgebot von talentierten Fahrern ins internationale Peloton zurückkehren zu können.“

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